Orangerie club mädchen unter den rock gucken

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Verena dreht Matze die Regler zu, der lacht, findet es richtig, mischt die Musik beim nächsten Stück dem entsprechend auf und rate mal, was dann passiert… er ist gleich laut wie vorher, wenn nicht noch lauter.

Das muss mit offenen Türen gehen und hinten in der Lounge so weit zurück gedreht sein, dass dort eine charmante Unterhaltung möglich ist. Ds ist die Vorgabe. Konstruktiv bedingt ist der Nachteil, dass in der offenen Orangerie hinten die Musik von vorne zu hören ist.

Das Echo haben wir mit der Verzögerung hinten in den Griff gekriegt. Nicht aber die Lautstärke. Wenn es im vorderen Teil Tanzmusik sein soll, dann ist es hinten immer grenzwärtig. Ich möchte aus diesem Grund das Lokal trotzdem nicht unterteileln. Das dünkt mich doch zu schade, denn das ist ein Teil der O. Das Mädel wollte das aber so, und dann wurde es ihr zu viel und sie hat abgebrochen! Die Herren mit Migrationshintergrund , die bereits angesprochen wurden, meinten dann zu mir: Ich hätte kotzen können..

Wir - eine Kollegin und ich - haben uns um das Mädel gekümmert und mit ihr geredet! Wie Urs schon gesagt hat, es sind nunmal verschiedene Klientel, die die Events in der Orangerie besuchen. Aber genauso sind es wohl auch gewisse Frauen, die das suchen an einer HÜP. Und ich kann mir gut vorstellen, dass solche Szenen - wie an einer HÜP - nicht bei allen gut ankommen und einigen dass dann "schief reinkommt"! Ich habe heute Abend mit allen am Donnerstag anwesenden Mitarbeiterinnen deine Vorwürfe durchgesprochen und teilweise auch noch weibliche Gäste kontaktiert, denn ich wollte wissen, ob dem Personal wirklich so schwerwiegende Vergehen unbemerkt geblieben sind.

Es hatte kein weiblicher Gast, der vergewaltigt wurde und keine, die sich beklagt hat und auch die vier Typen, die sie nachher weggewiesen haben, seien grob und ungehobelt vorgegangen, aber nicht bis zur Gewalt gegen Frauen.

Dein Vorwurf der Vergewaltigung sei schlicht Blödsinn und anrüchig. Tantris, solche Anschuldigungen gehen zu weit, wenn sie nicht wirklich zutreffend sind. Das ist Verleumdung und das verbitten wir uns in aller Form. Dass es nicht deine Party ist, akzeptiere ich gerne. Auch, dass wir jeden Übeltäter zuerst Mal reinlassen müssen, bis er als solcher identifiziert ist.

Das ist leider so. Aber dass das soweit gegangen sein soll, wie du behauptet hast, bis es die Verantwortlichen gemerkt hätten, das ist ein schwerwiegender Vorwurf, der Gott sei Dank nicht zutreffend ist. Das möchte ich an dieser Stelle richtig stellen. Du machst anderen unberechtigte Angst, weil es für dich nicht optimal gelaufen ist. Wie du sicher schon gelesen hast, haben wir unterschiedliche Events.

Das heisst, jeder kann sich entscheiden, an welchen Event er kommen möchte! Es war dies deine Entscheidung, an die HüP zu kommen. Die HüP ist für Gäste, die wissen was sie wollen, für Frauen, die es krachen lassen wollen und glaub mir, die Frauen geniessen es. Und die Jungs auch. Aber eben, auch an diesem Event haben nicht alle Glück und bekommen, was sie möchten. Mich interessiert auch nicht, was die anderen Clubbetreiber machen.

Urs, ich und unsere Mitarbeiterinnen widerspiegeln die Orangerie und etwas zum meckern kann Mann oder Frau immer finden. Wir in der Schweiz meckern sowieso auf hohem Niveau.

Noch was Tantris, ich würde das ganze gerne von Angesicht zu Angesicht mit dir diskutieren, gell. Denk daran, die Gewinnerinnen und Gewinner sind die, die das Leben, leben, nicht verschieben und kritisieren, den Moment geniessen und spüren. Am Ende ist es zu spät und wir sagen, wir hätten gerne und haben nicht. Wie heisst es so schön? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Besonders das junge Mädchen in schwarzen an der Bar welches sonst auch noch überall beim aushelfen war hat sich extrem freundlich und hilfsbereit gezeigt. Ich war gestern das erste mal bei euch und in Bezug auf den Club wurden die Erwartungen, die ich vom Hörensagen hatte, in jederlei Hinsicht erfüllt, in Bezug auf die Party Gäste zum Teil leider deutlich weniger. Nachdem ihr auf euere hp derart vehement auf niveauvolles Verhalten pocht, war ich über die Szenen die sich ab Dass besagte Gäste dann beim besorgten Hinweis, es vielleicht besser ein wenig behutsamer angehen zu lassen, dann mit primitiven Beschimpfungen und dummen macho Sprüchen kontern würden, war vorauszusehen ebenso wie die Eskalation von Gewalt in der Luft lag, hätte man sie nicht ungestört weiter walten und schalten lassen.

Sehr schade und traurig, vor allem für besagte s Mädchen. Ich hatte vergleichbares bei anderen HÜ Parties in deutlich weniger noblen Clubs noch nie miterleben müssen, sonst wäre das meine letzte Teilnahme an derartigen Events gewesen, und entsprechend unvorbereitet und überraschend traf es mich gestern Vielen Dank für die Annahme und Veröffentlichung meiner konstruktiven Kritik. Von der Anzahl Anmeldungen wäre diese HüP mit der personellen Ausstattung eigentlich zu machen gewesen.

Das gibt es immer wieder, das mögen wir ja normalerweise, sicher abhängig davon, um was für Leute es sich dabei handelt. Nun zu deinem Vorwurf: Als das Personal das besagte Verhalten dieser Gruppe junger Männer registrierte, griffen sie sofort durch.

Verena hat 4 davon rausgestellten und umgehend des Hauses verwiesen. Erst, als wir das mitgekriegt haben! Wir kontrollieren immer wieder, aber bei der Grösse des Clubs und der vielen Leute wäre es sehr wünschenswert, wenn uns die Gäste auf solche Knaller aufmerksam machen.

Das waren Besucher, die nie vorher bei uns waren und auch nie mehr kommen werden. Erstlinge, die in keiner Art und Weise für die Gästeschaft der O repräsentativ sind. Und Tantris — auch wir müssen jeden einmal reinlassen, bis wir wissen, wie er sich benimmt. Ansehen tut man das schlechte Benehmen den wenigsten. Warum in Gottes Namen beklagst du dich hier im Forum über die bösen Buben und warst nicht in der Lage, runter an die Bar zu kommen, zwei Sätze zu sagen und wir hätten die Idioten schon früher eliminiert, bevor das alles passiert ist.

Die HüP vom Tantris, es gibt Frauen, die das kompromisslose angemacht werden suchen und an einer HüP finden wollen. Komm an eine Hot chili und du wirst ein ganz anderes Publikum bei uns antreffen. Die Hüp sind, was sie sein wollen. Sicher war die vom letzten Donnerstag eine der heftigen. Aber gerade das gefiel vielen der anwesenden Frauen und auch jenen Männern, die in diesem brodelnden Teig ihr Glück gefunden haben.

Das wollen wir auch nicht, weil der Gast, der an die HüP kommt, das auch nicht erwartet. Auch nicht in einer Orangerie. Das heisst aber nicht, dass Frauen ungefragt angetatscht werden oder gar ohne ihre Zustimmung sexuell bedrängt werden dürfen. Das wurden diese von dir beschriebenen Frauen aber nicht, denn die waren ausgesprochen positiv, als sie gegangen sind.

Noch weniger Verständnis als für die vier fehlgeleiteten Knaller habe ich für jene Person, die beim Wegfahren von unserem Parkplatz mit Vollgas den Kies fliegen liess. Sie wurde von anderen Gästen beobachtet. Das ist ebenfalls grosse Scheisse. Verena rechelt den Kies nicht gerne und sie sucht, bis sie weiss, wer ihr das angetan hat. Also bitte melden und bei ihr um Entschuldigung bitten…. Letzten Sonntag spielte ein echter Könner auf seiner Gitarre und sang dazu im wunderschönen Garten der Orangerie.

Stefanie begleitete ihn einige Male mit ihrer schönen Stimme. Würde mich freuen, wenn sie sich bei mir meldet. Das war Brian Bruno an der Gitarre mit Stefanie. Ich sag es Stefanie oder Bruno, wenn ich den einen oder die andere zu Gesicht bekomme. Wo dieser Olymp zu finden ist, das weisst du nun und — wir hoffen, dass es dir jedesmal so ergehen wird. Bis auf ein nächstes Mal An diesem ersten GlamRock Festival wurde mehr getanzt als je zuvor in der Orangerie und auch uns hat das richtig Spass gemacht.

Denn wer sich auf der Tanzfläche begegnete, fand sich später oder gleich danach auch oben oder unten, bevor sie oder er wieder tanzen gingen. So soll es früher an den GlamRock Parties gewesen sein und uns würde es Spass machen, wenn wir das auch heute so hinkriegen würden. Wenn du mehr wissen möchtest dann schreib uns doch einfach.

Danke für den Beitrag im Gästebuch und — wir haben ein Kontaktforum, das für solche Anfragen besser geeignet ist. Dort kannst du so viel wie du willst so oft wie du möchtest suchen und - finden.

Das Gästebuch ist eher für Lob und Kritik oder für Anregungen und Schlussfolgerungen, ganz wie ihr wollt. In der ersten Runde waren keine überzähligen Männer auf der Galerie - das macht den Charme dieser Variante aus. Und auch nach der Freigabe der Galerie hatten Verena und Co.

Ganz herzlichen Dank und es freut uns, auch aus Gästemund zu hören, dass das rastlose Ermahnen auch Früchte trägt. Ich weiss von einzelnen Herren, dass auch die an dieser HüP ihre Freude hatten. Die Damen sollen offen, interessiert, amüsiert und …grosszügig gewesen sein und das sind sie nur, wenn sie sich nie gegen aufdringliche Herren wehren müssen.

Vielleicht begreift das auch mal der letzte, wer weiss…. Nochmals, ganz herzlichen Dank, Urs und Verena. Gestern war wieder mal ein wundervoller Abend! Nur ist mir irgendwie und irgendwo vielleicht doch bei den Bademänteln mein Feuerzeug abhanden gekommen.

Leider ist es nicht irgendein Feuerzeug sonst würds mir ja egal sein sondern es hat eine Silberhülle. Ich hänge extrem daran und wäre meeega froh wenn es jemand finden würde es bei Urs zu deponieren. Wir werden es aktiv suchen. Die Mäntel werden gewaschen, damit auch dein Feuerzeug und dann wieder zusammen gelegt. Dabei ist es aber nicht gewiss, dass dein Feuerzeug auffällt. Viele Leute hatten mir schon von der Orangerie vorgeschwärmt, aber erst vor ein paar Tagen habe ich die grosse Distanz endlich auf mich genommen, um mich reichlich nervös in die behutsamen Hände eines zauberhaften Paares zu begeben, das sich bereit erklärt hatte, mir diesen legendären Club vorzustellen.

Und die vielen Vorschusslorbeeren, die man mir über die Orangerie zugetragen hatte, waren nicht übertrieben: Ich wurde von einer traumhaften Symphonie aus Stil und Sinnlichkeit empfangen, deren überwältigendes Niveau ihresgleichen sucht.

An unzähligen Details habe ich die liebevolle und zugleich fachkundige Sorgfalt bemerkt, mit der dieser Club geführt wird.

Mein Blick mag vielleicht ein wenig gar euphorisch gewesen sein, da ich das grosse Glück hatte, dass mich ein unbeschreiblich wundervolles Paar bei meinem "ersten Mal" an die Hand genommen hatte.

Aber ich denke, trotz dieser kostbaren und berauschenden Gesellschaft habe ich doch noch mit einigermassen klarem Geist dieses Juwel "Orangerie" als solches erkennen können Herzlichen Dank für die lobenden Worte. Es freut uns riesig, wenn die viele Arbeit, die Verena in das Ambiente und in die Dekoration steckt, auch wahrgenommen und erlebt wird.

Glücklichsein ist Ganzes, das aus vielen kleinen Dingen besteht. Das Ambiente ist sicher eine der wesentlichen Grundlagen für das sich geborgen fühlen. Dann die Sicherheit, sich geben zu können ohne ausgenutzt zu werden. Das ist ein sehr heikles Unterfangen, das beim Licht anfängt und bei den schliessbaren Türen der Zimmer aufhört. Und am Schluss zählen auch die anderen Gäste. Du bist von Anfang an in besten Händen gewesen, aber es sollte auch bei den Zufallsbekanntschaften klappen, wenigstens so weit wir das beeinflussen können.

Die sollen heftig Freude machen, aber nur, wenn Frau das will! Auch nicht einfach, aber machbar, wie das Beispiel der Orangerie oft gut zeigt. Nicht immer, aber oft!

Wir freuen uns bereits, wieder einmal bei euch vorbeizuschauen ;-. Hallo zusammen Ich möchte mich für den schönen gestrigen Abend bedanken. Es waren viele Paare anwesend und ich möchte vor allem das sympathische Paar im Kaminhäuschen grüssen.

Dafür verantwortlich war eine sehr souveräne Leistung aller Darsteller. Die Darsteller haben zu der passenden Geräuschkulisse und per Beamer an die Wand geworfenen Haltestellen entsprechend agiert. Diese Szene hat sich immer wieder abgespielt und war damit eine Art Leitmotiv in der gesamten Handlung. Sie trifft alles, was die Stadt als Kaleidoskop auf der Suche bieten kann — nur nicht den geliebten Rocker Johnny.

Das klappt dann irgendwann doch, aber dann krachen die Gegenwart — auf der Bühne — und eine — verklärte — Vergangenheit aufeinander und finden keine Auflösung.

Dazu haben acht Tänzerinnen und Tänzer das Ensemble ergänzt. Auch die Band war sichtbar und gehörte so zur Inszenierung, die auch gesehen werden sollte. Sicher waren einige Szenen auch nicht gerade bequem. Aber wer erwartet von einer vollen U-Bahn, die quietscht, rattert und andere Geräusche mehr von sich gibt, wirklich so etwas wie eine angenehme Fahrt? Dass eine Lady dann erst Vorurteile vom Stapel lässt, die irgendwann die Grenze zum Rassismus übertreten, ist einer Realität heute wie bei der Uraufführung damals geschuldet und nicht zu vermeiden.

Das Ensemble spielte "Linie 1" ohne Pause durch. Die 90 Minuten vergingen wie im Flug und nicht wie in der ordentlich rüttelnden "Linie 1". Danach merkte man allerdings doch deutlich, wie eng und stickig der Verschlag in der ehemaligen Kantine der Firma Roth-Händle gewesen ist.

Das aber dürfte mit zur Regie gehört haben. Eine Pause hätte der eindringlichen Darstellung mehr geschadet als den Zuschauern gut getan. Das wundert eigentlich ein wenig, sind die Songs Musik: Die elf jungen Darsteller zwischen 13 und 25 Jahren sind bei der Premiere am Freitagabend von der ersten Minute an voll dabei.

Um "6 Uhr 14, Bahnhof Zoo" sehen zwar die durchnächtigten Berliner "alle aus wie ausgekippte Mülleimer", aber die Szenerie sprüht vor Leben, auch wenn das nicht immer leicht ist. Das namenlose Mädchen aus Lahr, hervorragend gespielt von der jährigen Emilie Litterst, lernt allmählich unterscheiden, wem sie trauen kann und wem nicht.

Die Leistungen der jungen Darsteller sind durchweg beeindruckend, leidenschaftlich verkörpern sie jeweils gleich mehrere Rollen.

Zwischen dauernd angequatscht werden mit "Haste mal ne Mark" und der scheinbar unendlichen Freiheit der Lebensentwürfe und der Liebe scheint sie immer verlorener zu werden. Als sich die drogenabhängige Lumpi vor die U-Bahn wirft, ist es aus mit der Abenteuer-Romantik — und doch ist Linie 1 ein hoffnungsvolles Stück, und zwar eines, bei dem der Mut von denen ausgeht, die die schlechtesten Aussichten haben.

Und am Ende wird natürlich alles gut. Elf junge Schauspieler, zehn Tänzerinnen und fünf Musiker werden aufgeboten, um das auch verfilmte Erfolgsmusical des Berliner Grips-Theaters noch einmal aufleben zu lassen. Ihr Traumprinz, der Rockstar Johnny, der sie nach Berlin eingeladen hat, ist erst einmal nicht darunter. Sie kehrt aufs Land zurück, erzählt dort ihre Geschichte. Eine echte Geschichte ist aber auch die Inszenierung selbst. Horst Kiss und Marco-Sharif Khan haben das bei mehreren Workshops rekrutierte Ensemble schrittweise aufgebaut und an ein Musical herangeführt, das zuvor keiner der Akteure gekannt hat.

Sie laden ein zum Lachen und Weinen, zum Schwelgen in den natürlich auch live eingespielten Songs des Musicals. Juli, ab 17 Uhr noch einmal auf dem Zeit-Areal zu sehen. Es ist ein Musical über das Erwachsenwerden im Zeitraffer.

Das Musical handelt von einem jungen Mädchen aus Lahr, das sich in einen Berliner Rockmusiker verliebt. Rund 30 Mitwirkende hat das Projekt, das im vergangenen Herbst begonnen hat. Zum ersten Mal arbeiten das theaterpädagogische Zentrum Babel und das Jugendmusikwerk Baden zusammen. Beide haben ihre Wirkungsstätten in der ehemaligen Roth-Händle-Kantine.

Schafft man zwei Proben in der Woche zusätzlich zur Schule? Julia Thorwarth hat auch die langen Anfahrten von Kehl und Offenburg nicht gescheut. Sie hatte von dem Projekt über die Facebook-Seite des Jugendmusikwerks erfahren.

Die Tanzeinlagen, die bei einem Musical natürlich mit dazu gehören, steuert eine Gruppe der City-Ballett-Schule bei, die zunächst weitgehend unabhängig probte. In der letzten Woche vor der Premiere ist nun alles zusammengeführt worden, die Darsteller proben erstmals mit Mikros, und so langsam steigt das Lampenfieber bei den Akteuren — aber auch die Vorfreude auf die Aufführungen.

Obwohl der diesjährige Träger des Burda-Ehrenamtspreises nicht gern im Mittelpunkt steht, absolvierte er routiniert alle Termine, lenkte dabei die Aufmerksamkeit aber lieber auf das Jugend-Musik-Werk Baden in Lahr, dessen Vereinsvorsitzender er ist. Schon seit 20 Jahren engagiert sich der gebürtige Schutterner mit persischen Wurzeln ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit, bei der die Musik immer im Mittelpunkt stand.

So kamen im Laufe der Jahre in mehreren Bands, die Khan ins Leben rief, Jugendliche unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Schularten und unterschiedlicher sozialer Schichten zusammen.

Ich hatte plötzlich keine Kraft mehr und wollte alles an den Nagel hängen", so Khan weiter. Doch dann sind die Jugendlichen auf ihn zugekommen und haben ihn gebeten weiterzumachen und auch deren Eltern haben ihm den Rücken gestärkt.

Fündig wurde er im "zeit. In seinem Studio können sie alle Instrumente lernen, die in einer Band benötigt werden. Manchmal werden er und seine Jungs als "ehrenamtliche Streetworker" bezeichnet.

Jetzt will ich es, es ist mir eine Herzenssache. Auch ihm selbst tut die Arbeit gut: Ich bin ohne Vater aufgewachsen und da gab es schon schwere Zeiten. Er selbst ist leidenschaftlicher Motorradfahrer und Computer-Junkie, wie er schmunzelnd erzählt. Das alles tritt in den Hintergrund, wenn es gilt, Projekte vorzubereiten.

Aktuell betreut er ein Kooperationsprojekt mit "Baal Novo" und plant mit "Forever Angel" ein Benefizkonzert im nächsten Sommer, mit dem er zur Blutspende und zur Typisierung für Knochenmarkspenden aufrufen will. Die vom Verleger Hubert Burda 2. Oberbürgermeisterin und Schirmherrin Edith Schreiner l. Im Rahmen eines anderen Projektes entstand der Song zur Berufsinfomesse Sie vermitteln Erfolgserlebnisse und Sie zeigen, dass man im Leben selbst was in die Hand nehmen kann.

Und auch Landrat Frank Scherer r. Sein Sohn ist bei einem Projekt des Musikwerks engagiert. Mittelbadische Presse - Er wurde am Mittwoch ausgezeichnet. Es sei somit der würdige Rahmen, um die Auszeichnung zu vergeben. Schwache und Traumatisierte lernten untereinander und voneinander, so ein weiteres Kriterium für die Preiszuerkennung.

Dass die Auszeichnung von einer unabhängigen Jury vergeben und unabhängig vom Wohnort des Preisträgers zuerkannt werde, zeige, dass die gesamte Ortenau in das Stifterwerk einbezogen werde. Dass Marco-Sharif Khan dies in seiner Freizeit mache, sei besonders lobenswert.

Was er vermittle, könne so beschrieben werden: Es ist aber auch ein Ausgleich zum Berufsalltag. Ein Theaterprojekt mit Jugendlichen, die noch nie auf einer Bühne standen, habe am Für das Jahresende sei ein Benefizkonzert geplant. Es werde kein Eintritt verlangt, aber die Besucher seien vor die Wahl gestellt: Umrahmt wurde die Feierstunde von Instrumentalsolisten der Jugendmusikschule Offenburg. Khan verbinde mit seinem Engagement alle Elemente, die die Musik zu bieten habe.

Dabei beziehe er sowohl moderne als auch klassische Musik mit ein, genauso wie es — ein Lieblingsthema von Hubert Burda — in den Medien darum gehe, Print und Online zu verbinden. Der sei nicht nur Unternehmer gewesen, sondern habe in dieser Funktion auch eine wichtig soziale Aufgabe erkannt: Menschen in Not oder am Rande der Gesellschaft zu helfen — oder auch Mitarbeitern, die gerade in irgendeiner Misslichkeit stecken.

Und der Vater habe auch jene Menschen geschätzt, die sich uneigennützig einbringen, die soziale Verantwortung übernehmen: Er wolle, zeigte sich der Verleger begeistert, seine Tochter Elisabeth, die einen Master in Kompositionslehre gemacht habe und derzeit in Kalifornien lebe, mit dem Preisträger bekannt machen. Jam ist bekanntlich eine Musikparty. Damit war auch schon der Kern seiner ehrenamtlichen Tätigkeit formuliert: Seit betreiben er und sein Team vorwiegend musikalische Jugendsozialarbeit.

Ziel ist es, junge Menschen unterschiedlicher Kulturkreise zusammenzuführen und für gemeinsame Musik zu begeistern. Dafür bietet der Verein Proberaum, Band-Coaching, Unterstützung bei Kompositionen und Arrangements sowie Probeaufnahmen in einem professionellen Studio — kommen darf jeder, egal aus welcher Schicht er ist, aus welchem Kulturkreis, ob er behindert oder nicht behindert ist. Und Geldmangel sollte auch nie ein Grund sein, "die Welt des Musikmachens zu versperren".

Marco-Sharif Khan selbst hat eine deutsche Mutter und einen Vater persischer Herkunft, den er allerdings nie kennengelernt habe: Früh habe er seine ersten Instrument gelernt, Klavier und Kirchenorgel. Weitere Instrumente einer richtigen Band habe er sich selbst angeeignet. Der Verein habe inzwischen rund Mitglieder, rund 25 Projekte laufen. Fast jeden Tag engagiere er sich für den Verein — nach der Arbeit.

Vorgeschlagen wurde er von seiner Kollegin Franciska Schmitt, bei er er sich für die Ehre mit einer nagelneuen College-Jacke bedankte. Worüber sich Khan am meisten freut bei den Projekten? Das freute auch ganz besonders Moderator Norbert W. Anderthalb Stunden lang nur mit Gitarre und Stimme, das ist eine Herausforderung, doch nach Auftritten unter anderem im Stadtpark bei "Kunst und Genuss" fühlt sich die Schülerin des Integrierten Beruflichen Gymnasiums gewappnet.

Erst vor zwei Jahren hat Julia Müller angefangen, eigene Lieder zu komponieren, zu texten und sich selbst das Gitarrenspiel beizubringen.

Der ursprüngliche Impuls zum Liederschreiben war eine Zeit "in der es mir nicht so gut ging", die eigenen Songs waren ein Ventil für die Gefühle, "eine Art Tagebuch", erinnert sich die junge Frau, die während der Schulzeit in der Realschule Ichenheim in einer Schülerband gesungen hat. Wir haben zwar einen Preis beim Battle of School-Bands gewonnen, die damit verbundene Studioaufnahme ist aber nie zustande gekommen, weil die Band da schon auseinandergegangen war.

Die Lieder klingen oft melancholisch, aber es ist immer auch die Botschaft drin, dass man die Hoffnung nicht verlieren soll". Deutsche, Afrikaner, Syrer und Indonesier — wie kleine Familien. Was als weltmusikalischer Konzertabend unter dem Motto "Musik verbindet" angekündigt war, wirkt auf den ersten Blick wie ein buntes Familienfest.

Und das ist Absicht. Denn überall im Ortenaukreis gibt es inzwischen Flüchtlingsunterkünfte und in fast jeder Gemeinde haben sich auch einige Bürger entschieden, Flüchtlinge in unsere Gesellschaft zu begleiten. Die Aufgaben der Ehrenamtlichen dabei sind vielfältig.

Nach innen hin — und damit ist das konkrete Zusammenleben in den Übergangsheimen gemeint — finden sich die Ehrenamtlichen oft unversehens in der Rolle der Vermittler zwischen den unterschiedlichen Kulturen der Flüchtlinge. Wie bekommt man das hin?

Auf der Bühne in Ichenheim klingt das nun zusammen und kann sich hören lassen. Hörenswert ist auch Ramis Liebe zur klassischen europäischen Musik. Der junge Syrer hatte einst ein Jahr bei einer russischen Geigenlehrerin in Syrien Unterricht genommen. Das Instrument klingt entfernt wie eine Harfe und begeistert die Zuhörer.

Das kann man auch von der multiafrikanischen Band Tiliba sagen. Spätestens jetzt ist der Platz vor der Bühne von Tänzern in Beschlag genommen. Ein syrischer Mann tanzt sogar mit seiner Frau — in seinem Heimatland fast undenkbar. Und die sogenannte Magie der Trommeln macht sichtbar, wie Musik ursprünglich wirkt: Lahrer Anzeiger - Trotz des durchwachsenen Wetters war das Der Schützenverein eröffnete das Fest am Samstag nach dem Glockenläuten um 18 Uhr traditionell mit Böllern, abgefeuert aus einer historischen Kanone.

Dass es in diesem Jahr zum runden Geburtstag mehr als die drei obligatorischen Böller waren, erklärte Ortsvorsteher Rolf Mauch schlagfertig so: Daher war er sich mit Doris Kronawitter, Vorsitzende der Sulzer Vereinsgemeinschaft, auch sicher, dass das Fest mit seinem bunten Programm viele Besucher anlocken würde. Mauch erinnerte an die erste Idee im Jahr , als die Vereinsgemeinschaft ein solches Fest auf die Beine stellen sollte. Das wurde bald Wirklichkeit, heute finde das Fest alle zwei Jahre statt, was die Auflage 39 Jahre nach der Idee erklärt.

Neben Vertretern des Gemeinderates, des Ortschaftsrates oder Ortsvorstehern waren die Vorstände der Sulzer Vereinsgemeinschaft zum Fassanstich erschienen. Der laue Sommerabend lud die Gäste ein, zu plauschen und das reichhaltige gastronomische Angebot zu nutzen. Und dort konnte der, der wollte, zudem einen kurzen Gesundheitscheck vornehmen. Zu abendlicher Stunde klang das Fest mit Axel Deyda aus. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt für interkulturelle Projekte und für die Kulturarbeit mit geflüchteten Menschen insgesamt knapp Euro zur Verfügung.

Den beiden unabhängigen Jurys lagen 93 Anträge aus allen Kunst- und Kultursparten vor. Südbaden kam bei den bewilligten Anträgen sehr gut weg. Kurth mit 13 Euro gefördert. Die vom Literaturbüro betriebene Internationale Kunst- und Schreibwerkstatt "Mapping Freiburg", bei der alternative Stadtkarten entwickelt werden sollen, und das Theater Zerberus mit seinem Projekt "Seltsam oder zum Staunen", eine Zusammenarbeit mit der Gertrud Luckner-Gewerbeschule, bekommen jeweils 10 Euro.

Bei den interkulturellen Projekten werden ein interkulturelles Philosophie-Festival in Freiburg, ein interkulturelles Musikprojekt des Vereins Südwind und — mit der Höchstsumme von 50 Euro — ein interdisziplinäres Stadtteilprojekt des Freiburger Theaters anlässlich der Gründung des neuen Stadtviertels Dietenbach bezuschusst. Der Innovationsfonds Kunst hat einen festen Platz im Förderspektrum des Landes gefunden und erfreut sich breiter Resonanz.

In den bislang neun Ausschreibungsrunden der Jahre bis wurden insgesamt Projekte mit rund 10,2 Millionen Euro bewilligt. Adressaten sind Kunsteinrichtungen und Kulturschaffende. Die Projekte müssen befristet sein und dürfen in der Regel nicht bereits anderweitig durch das Land gefördert werden. Es war zwar voll, aber Gedränge sieht ganz anders aus. Aber wer gekommen war, der hatte Zeit mitgebracht.

Das Wetter war ideal: Eine Band war so neu, dass sie bisher noch keinen Namen gefunden hatte. Applaus — und das mit Recht — bekamen alle. Zwei Tanzformationen ergänzten die Auftritte.

Gut war auch die Idee, an der Orangerie eine zweite Bühne aufzubauen. Drei der sechs Künstler präsentierten in der Orangerie, dem Rosengarten und in der Weinstube ihre Bilder. Andere Kunstwerke waren im gesamten Teil des Parks verteilt. Flaneure waren bis nach Mitternacht im gesamten Park zu finden. In und an der Weinstube gab es dazu Platz für Bücherfans. Ein Bücherstand bot Lesestoff an. Neben den vielen Ständen, die eine interessante Vielfalt zum Essen und Trinken anboten, gab es rund um den Platz viele Stände mit unterschiedlichem Kunsthandwerk.

Kunst aus Luftballons war neben anderen Mitmachaktionen etwas für die jüngeren Besucher. Der Freitag sei eher durchwachsen gewesen.

Zwar habe das Wetter am Abend mitgespielt, aber der Regenschauer gegen 17 Uhr habe wohl doch einige davon abgehalten, in den Park zu gehen. Fünf Flüchtlinge treffen sich immer samstags im Keller der ehemaligen Roth-Händle-Kantine, um gemeinsam zu proben. Im Sommer wollen sie als Band auftreten. Bei den vielen Anschlüssen und dem Gewirr ist das Wort Kabelsalat nicht verkehrt.

Herbie Wickertsheimer, der mit dem roten Pullover einen Farbakzent setzt, wuselt zwischen den fünf jungen Männern hin und her. Yaya aus Gambia hatte dagegen in seiner Heimat Musik gemacht. Er ist der Profi im Quintett. Und dann erscheint Paul mit etwas Verspätung. Er tauscht den Platz an den Drums mit Yazan, der doch lieber Bass lernen möchte. Paul hat seine deutsche Partnerin in Afrika kennengelernt und ist ihr nach Reichenbach gefolgt. Sein Deutsch ist nach fünf Jahren am Rande des Schwarzwalds gut.

Die anderen verständigen sich auf Englisch — und mittels Noten. Es ist die dritte gemeinsame Probe. Wickertsheimer, pensionierter Lehrer, ist über sein ehrenamtliches Engagement, den Deutschunterricht für Flüchtlinge, auf die Idee gekommen, dass man doch gemeinsam musizieren könnte. Er stellte dann den Kontakt zum Jugend-Musik-Werk her. Seither gibt es das Projekt. Sicher ist auch, dass das erste Ziel ein gemeinsamer Auftritt ist. Wann genau oder wo, steht allerdings noch nicht fest.

Es soll aber sicher noch im Sommer sein. Da alle Mitglieder der Band, die noch keinen Namen hat, immer schon ein wenig Musik gemacht haben, klingt alles schon recht passabel. Yaya ist mit seiner Stimme der Punkt, um den sich die anderen Musiker derzeit drehen.

Seine Stimme ist kräftig, klar und man hört deutlich, dass er Übung hat. Er singt in dem Lied von einem Weg, der zu jemandem führen soll.

Im Proberaum ist der Weg indes noch etwas steinig. Wickertsheimer greift hier und da ein. Er erklärt Yazan, wo das "A" auf dem Bass zu finden ist. Sharif-Khan steht neben Salar an den Keyboards. Er greift in die Tasten und zeigt, wie er die Anschläge machen würde.

Bekanntlich ist aller Anfang schwer. Dafür üben sie mit Geduld und der notwendigen Ausdauer immer wieder die eine Strophe.

Denn Musik verbindet Menschen. Angesprochen werden sollen damit Jugendliche, denen die Proben eine Perspektive bieten sollen. Es ist denkbar einfach, diese Gedanken auch auf die etwas älteren Flüchtlinge zu übertragen. Wer Marco-Sharif Khan sucht, muss nur der Musik folgen. Sie führt in einen Keller auf dem Gelände des ZeitAreals, den der Mann mit dem besonderen Namen zusammen mit drei Freunden zu einem beeindruckenden Musikstudio umgebaut hat.

Keyboards, Mikros, Akustik- und E-Gitarren — davon gibt es in den geschmackvoll gestalteten Räumen so viele, dass man kaum glauben mag, dass sie alle aus Khans Privatbesitz stammen.

Ziel des Vereins ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Musik zu machen und in einer Band zu spielen.

Die Band, deren Musik aus dem Studio schallt, besteht aus vier Jugendlichen. Khan spielt auf der E-Gitarre mit. Ein Vollblutmusiker in einem Studio voller Herzblut, wie er selbst sagt. Doch der jährige Lahrer ist nicht nur Musiker.

Im Job und als Chef bezeichnet er sich als "hart, aber fair". Seine Arbeit führt ihn an viele Orte, nach Berlin und Hamburg beispielsweise, und bringt ihn mit vielen Menschen zusammen. Khans Kindheit hätte nicht unbedingt eine solche Karriere vermuten lassen. Khan kann sich nur an eine einzige Begegnung mit seinem "Erzeuger", wie er ihn nennt, erinnern. Seine Mutter arbeitete Schicht in einer Fabrik und hatte nicht viel Zeit.

Khan erzählt das alles ganz sachlich. Er ist kein Mensch, der sich beschwert oder benachteiligt fühlt — im Gegenteil, das scheint ihm noch nie in den Sinn gekommen zu sein.

Bis zur siebten Klasse hatte Khan schlechte Noten. Ich habe verstanden, dass Schule und Bildung sehr wichtig sind", erinnert er sich. Das will er auch den jungen Menschen beim Jugendmusikwerk vermitteln: Sie sind Teil seines Lebens. Da ist der junge Mann, der durch das Jugendmusikwerk seinen Berufstraum gefunden hat. Dank eines Ziels vor Augen verbesserten sich seine schulischen Leistungen um drei Noten und nun macht er die angestrebte Ausbildung zum Veranstaltungstechniker. An den Wänden in einem der drei Studioräume hängen vor allem Bilder der Bands des Jugendmusikwerks, zu jedem hat Khan etwas zu erzählen.

Diese Idylle musste Khan sich langsam wieder aufbauen — vor ein paar Jahren war sie beinahe zerstört. Damals leitete Khan die Friesenheimer Schulband. Bei einem Wasserschaden wurde der gesamte Proberaum zerstört. Sein erstes Instrument, eine Heimorgel, Eigenkompositionen, Erinnerungen, jahrelange Arbeit — alles war zerstört.

Die Schulband-Mitglieder baten ihn darum, weiterzumachen. Ich unterstütze jetzt die jungen Bands", sagt er. Wie dieser Mann Musiker, Geschäftsmann und Sozialarbeiter in einem sein und gleichzeitig noch ein Privatleben führen kann? Erschöpft sei er deswegen nicht. Das Gespräch, das wir gerade führen, ist doch auch Entspannung", findet er. Genau genommen ist Khan auch ein Veranstalter, auch dieses Jahr hat er noch einiges vor. Dabei denkt er auch daran, wie er dabei etwas Gutes bewirken kann.

Fragt man ihn nach den Höhepunkten seines Lebens, fällt ihm nicht sofort etwas ein. Jeden Morgen mache ich das Fenster auf, freue mich über mein Leben und sage mir: Das wird mein Tag. Rund Lahrer waren zum Konzert gekommen. Darin waren sich alle einig: Krieg ist keine Lösung.

Rock ist eben politisch und sozialkritisch. Zu dieser Zeit, Wie viele der Gäste vor dem Krieg geflohen waren, war schwer zu sagen. Die Einlasskontrolle sprach von 55 Flüchtlingen, vor der Musik hingegen floh keiner. Es ging familiär zu zwischen jungen Zuwanderern und dem überwiegend jungen Publikum.

Alle fühlten sich zu Hause. Der eignet sich besonders gut für solch eine Begegnung auf Augenhöhe. Die gibt es nicht in jeder Hinsicht, aber im Bereich Rock lebt sie. Auch wenn die meisten Gäste jünger als die Flüchtlinge sind, eint sie eines: Vielleicht ist das der Grund, warum es sich an diesem Abend so gut fügte.

Beide Gruppen blicken auch gleich hoffnungsvoll in die Zukunft: Gemeinsame Probleme und Hoffnungen einen. Ebenso wie die gemeinsame Leidenschaft für Handys, die vor der Türe und hinter der Zuschauerbühne ausgelebt wurde. Sie war zwar kein Mashup zwischen Orient und Okzident, aber dafür badischer Rock. Bei günstigen Würstchen und Bier an der Theke, verschleiert durch dicke Kunstnebelschwaden, wirkte das Konzert unwirklich stimmig. Gut gemacht war auch die Musik. Dem Publikum gefiel es sehr, ein Revival wurde gefordert.

Nicht nur orientalische Klänge begeistern das Ohr des Zuwanderers. Das ehemalige Kantinengebäude entpuppt sich immer als wandlungsfähiger Hort kultureller Aktivitäten.

Am Samstagabend erlebte der einstige Speisesaal nun seine Premiere als Musikklub. Fünf Bands der regionalen Musikszene rockten bis spät in die Nacht hinein, begeisterten ein überraschend junges Publikum mit harten Gitarrenriffs und knackigen Beats. Der Vorsitzende kann sich gut vorstellen, zukünftig einmal im Monat mit einem Rockkonzert an den Start zu gehen.

Das junge Quartett aus der südlichen Ortenau nutzte die Gelegenheit, den Fans vor der Bühne mit kraftvollen Rockriffs ordentlich einzuheizen. Die Truppe überraschte mit ausgefeilten Arrangements und vielen Tempowechseln, einer von progressiven Elementen durchzogenen Klangwand. Die Gruppe "Pat West" legte trotzdem noch einmal deutlich nach, servierte eine klar von Hardrock und Grunge geprägte Musik, die aber auch mit kraftvollem Satzgesang und vertrackten Gitarrenläufen überzeugte.

Herausstechend war hier die düstere, manchmal auch mit politischen Statements aufwartende Lyrik von Biehler. Die späten Abendstunden gehörten dann den Gruppen "Sick of the Law" und "Confused", die im mittlerweile prall gefüllten Saal mächtig abräumten.

Roter Teppich, Prominente, Blitzlichtgewitter — das Jugendmusikwerk Baden, seit auf dem Zeitareal angesiedelt, war für den "Act Now Jugend Award " nominiert und durfte deshalb zur Preisverleihung nach Berlin reisen. Das Ziel der Stiftung: Benachteiligten Kindern und Jugendlichen Perspektiven für ein selbständiges Leben zu eröffnen — auch, aber eben nicht nur in so genannten Entwicklungsländern. Eine regelrechte Bewerbung für den Preis konnte das Jugendmusikwerk nicht einreichen.

Genau wie die rund Mitbewerber wurden die jungen Leute um Marco-Sharif Khan von anderen nominiert. Ein Vorauswahlgremium recherchierte dann von sich aus, was die Nominierten machen. Von der Nominierung und Einladung bis zur Preisverleihung als Finalist war fast ein halbes Jahr vergangen. Gewürdigt wurde vor allem die Tatsache, dass das Jugendmusikwerk Jugendliche zu einem eigenen politischen und sozialen Engagement motiviert.

Khan und seine Mitstreiter freuen sich darauf, dass Auma Obama für einen Besuch in Lahr angekündigt hat. Dezember, 18 Uhr, veranstaltet das Jugendmusikwerk übrigens auf dem Zeitareal ein Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe in Lahr. Eintritt 6 Euro, kein Vorverkauf. Absicht war, auch ein jüngeres Publikum für die Blumenschau zu begeistern.

Der Jährige, der die Friedrichschule besucht hatte und seit in Stuttgart lebt, füllte mit all seinen "Followern", einem sonst virtuellen Publikum, den Marktplatz. Dementsprechend dünnte das Publikum zwar etwas aus, aber es fanden sich auch Liebhaber für die trotz der Kälte respektabel aufspielende Schülerband.

Dieser Auftritt wird für R. Dass sie das Blumenfest mit ihrem Auftritt jünger gemacht haben, darin waren sich die Künstler aber nicht so einig: Insgesamt müssten für dieses Ziel mehr Abendveranstaltungen, Workshops und mehr Kontinuität in das Jugendprogramm kommen. Darin waren sich alle Beteiligten einig, dann hätte die Chrysanthema auch einen Anreiz für die Jugend in der Region. Kaum eine andere Formation wäre für diese Aufgabe prädestinierter gewesen.

Denn der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, junge Musiker zu fördern und Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzuführen und für die Musik zu begeistern. Und genau das ist beim Treff in der Halle geschehen.

Besonders die rhythmischen Stücke hatten zur Folge, dass es viele Nigerianer nicht mehr auf den Sitzbänken hielt. Viele der rund 90 Zuhörer mussten vor der Tür auf dem Hof stehen, der kleine Vorraum bot nicht allen Platz. Dass die jungen Musiker ihr Konzert nach der vereinbarten Stunde beendeten und Zugaberufe nicht fruchteten, bedeutete nun aber nicht das Ende der musikalischen Darbietungen. Jetzt übernahmen einige Nigerianer die Mikrofone und demonstrierten, wie in ihrer Heimat gerappt wird.

Dann forderten die Afrikaner die zurückhaltenden Pakistani heraus, die ebenfalls mit ihnen in der Halle leben. Es war dann Christian, um ihn nur bei seinem Vornamen zu nennen, der andere Töne anschlug. Er sang ein geistliches Lied — mit einer Stimme, die einem Kirchenchor gut tun würde.

Sie ist angesichts des Verlaufs der Veranstaltung verblüfft. Weil genau dieser Fall eingetreten ist, gibt es gleich am kommenden Freitag, 17 Uhr, eine Fortsetzung des Hallentreffs. Alle Mitwirkende des Kinder- und Jugendferienprogramms haben sich noch einmal mit der Jugendbeauftragten Franziska Mäntele getroffen, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.

Jetzt ist die Zeit, den Wintermantel aus dem Dachbodenschrank zu holen und den Vorrat an leckeren Tees zu überprüfen. Damit man sich vielleicht noch mal die besten Momente des Sommers in Erinnerung rufen kann. Fürs Schuttertal geht das besonders bequem, denn acht Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren hatten während des Jugendferienprogramms ein Lahrer Tonstudio in Beschlag genommen.

Heraus kam ein musikalisches Loblied auf ihr heimatliches Schuttertal. Dieses hat die Runde gemacht auf Youtube. Beide spielen seit sechseinhalb beziehungsweise fünf Jahren Akustikgitarre in einer Freizeitmusikgruppe.

Auch Milena Geiger ist an diesem Abend gekommen. Im Video reiht sie sich ein bei den Sängerinnen. Und Eva Schuhmacher ist damals einfach so mitgekommen. Möglich gemacht und organisiert hat das die Jugendbeauftragte Franziska Mäntele. Ein Aufruf im Ortsblatt und gleich hatten sich eine ganze Menge Jugendliche gemeldet. Acht Jugendliche haben Schuttertal am Ende ein modernes Loblied geschenkt. Ob Mäntele schon wieder Ideen hat für die nächsten Sommerferien?

Bunt und heiter wird das kommende Kinder- und Jugendferienprogramm für Schuttertal sicherlich wieder werden. Schon für sich allein darf der Lahrer Stadtpark als kleines Kunstwerk bezeichnet werden. Zahlreiche Werke regionaler Künstler wurden mit stimmungsvoller Beleuchtung in Szene gesetzt. Unzählige Skulpturen galt es an den Wegen und auf den Plätzen des Parks zu entdecken. Gemälde verschiedener Künstler verwandelten die Orangerie und das Weinstüble in kleine Galerien. Ob im Musikpavillon oder in der Marktgasse, der Applaus der begeisterten Besucher war den Musikern immer sicher.

Beeindruckend stellten sie auf der Bühne des Musikpavillons ihr tänzerisches Können unter Beweis. Leisere Töne waren bei der Lesenacht im Weinstüble angesagt. Danach bot sich die Gelegenheit, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen. Auch beim gemütlichen Bummel durch die kleine Marktgasse gab es viel zu entdecken.

Neben Kunst und Kultur brauchte sich natürlich auch die Kulinarik an den zwei Veranstaltungstagen nicht verstecken. Waren es anfangs eisgekühlte Getränke, Cocktails und köstliches Eis, die sich als wahre Renner erwiesen, konnten zu späterer Stunde, als es etwas abkühlte, auch Mediterranes, Gegrilltes und Belegtes an den Ständen auf der Piazza bei den Besuchern punkten.

Dabei haben sie mehr als Menschen ein abwechslungsreiches Abendprogramm geboten. Der Bürgermeister freute sich, dass man erneut jungen Talenten die Möglichkeit geben könne, ihr Können der Öffentlichkeit vorzustellen. Es sei ihnen wichtig, immer wieder etwas Neues auszuprobieren, sagten die Musiker, wofür auch ihr Bandname stehe.

Die sechsköpfige Band — die Jungs sind zwölf bis 15 Jahre alt — probt seit zweieinhalb Jahren zusammen und hatte vor Rust schon etliche Auftritte, zum Beispiel im "Schlachthof" Lahr bei "Bands live on stage".

Auch wenn der Versuch, Gitarre auf der Abfalltonne zu spielen fehlschlug, überzeugte die Band mit klarem Sound und einer gelungenen Musikauswahl. In Gengenbach und Umgebung kennt sie mittlerweile jedes Kind. Neben Coversongs spielte die Gruppe auch eigene Kompositionen und zeichnete sich dabei durch den zweistimmigen Gesang der Frontsängerinnen aus. Das überzeugte auch das Publikum und die fünfköpfige Jury, die aus zwei Musikpädagogen der WRS Rust sowie drei musikalisch versierten Gemeindevertretern bestand.

Zu vorgerückter Stunde ehrte Klare die Sieger.

..

Das waren Besucher, die nie vorher bei uns waren und auch nie mehr kommen werden. Erstlinge, die in keiner Art und Weise für die Gästeschaft der O repräsentativ sind. Und Tantris — auch wir müssen jeden einmal reinlassen, bis wir wissen, wie er sich benimmt.

Ansehen tut man das schlechte Benehmen den wenigsten. Warum in Gottes Namen beklagst du dich hier im Forum über die bösen Buben und warst nicht in der Lage, runter an die Bar zu kommen, zwei Sätze zu sagen und wir hätten die Idioten schon früher eliminiert, bevor das alles passiert ist.

Die HüP vom Tantris, es gibt Frauen, die das kompromisslose angemacht werden suchen und an einer HüP finden wollen. Komm an eine Hot chili und du wirst ein ganz anderes Publikum bei uns antreffen. Die Hüp sind, was sie sein wollen. Sicher war die vom letzten Donnerstag eine der heftigen. Aber gerade das gefiel vielen der anwesenden Frauen und auch jenen Männern, die in diesem brodelnden Teig ihr Glück gefunden haben.

Das wollen wir auch nicht, weil der Gast, der an die HüP kommt, das auch nicht erwartet. Auch nicht in einer Orangerie. Das heisst aber nicht, dass Frauen ungefragt angetatscht werden oder gar ohne ihre Zustimmung sexuell bedrängt werden dürfen. Das wurden diese von dir beschriebenen Frauen aber nicht, denn die waren ausgesprochen positiv, als sie gegangen sind.

Noch weniger Verständnis als für die vier fehlgeleiteten Knaller habe ich für jene Person, die beim Wegfahren von unserem Parkplatz mit Vollgas den Kies fliegen liess.

Sie wurde von anderen Gästen beobachtet. Das ist ebenfalls grosse Scheisse. Verena rechelt den Kies nicht gerne und sie sucht, bis sie weiss, wer ihr das angetan hat. Also bitte melden und bei ihr um Entschuldigung bitten…. Letzten Sonntag spielte ein echter Könner auf seiner Gitarre und sang dazu im wunderschönen Garten der Orangerie.

Stefanie begleitete ihn einige Male mit ihrer schönen Stimme. Würde mich freuen, wenn sie sich bei mir meldet. Das war Brian Bruno an der Gitarre mit Stefanie. Ich sag es Stefanie oder Bruno, wenn ich den einen oder die andere zu Gesicht bekomme. Wo dieser Olymp zu finden ist, das weisst du nun und — wir hoffen, dass es dir jedesmal so ergehen wird. Bis auf ein nächstes Mal An diesem ersten GlamRock Festival wurde mehr getanzt als je zuvor in der Orangerie und auch uns hat das richtig Spass gemacht.

Denn wer sich auf der Tanzfläche begegnete, fand sich später oder gleich danach auch oben oder unten, bevor sie oder er wieder tanzen gingen. So soll es früher an den GlamRock Parties gewesen sein und uns würde es Spass machen, wenn wir das auch heute so hinkriegen würden. Wenn du mehr wissen möchtest dann schreib uns doch einfach.

Danke für den Beitrag im Gästebuch und — wir haben ein Kontaktforum, das für solche Anfragen besser geeignet ist. Dort kannst du so viel wie du willst so oft wie du möchtest suchen und - finden.

Das Gästebuch ist eher für Lob und Kritik oder für Anregungen und Schlussfolgerungen, ganz wie ihr wollt. In der ersten Runde waren keine überzähligen Männer auf der Galerie - das macht den Charme dieser Variante aus. Und auch nach der Freigabe der Galerie hatten Verena und Co. Ganz herzlichen Dank und es freut uns, auch aus Gästemund zu hören, dass das rastlose Ermahnen auch Früchte trägt. Ich weiss von einzelnen Herren, dass auch die an dieser HüP ihre Freude hatten.

Die Damen sollen offen, interessiert, amüsiert und …grosszügig gewesen sein und das sind sie nur, wenn sie sich nie gegen aufdringliche Herren wehren müssen. Vielleicht begreift das auch mal der letzte, wer weiss…. Nochmals, ganz herzlichen Dank, Urs und Verena. Gestern war wieder mal ein wundervoller Abend! Nur ist mir irgendwie und irgendwo vielleicht doch bei den Bademänteln mein Feuerzeug abhanden gekommen. Leider ist es nicht irgendein Feuerzeug sonst würds mir ja egal sein sondern es hat eine Silberhülle.

Ich hänge extrem daran und wäre meeega froh wenn es jemand finden würde es bei Urs zu deponieren. Wir werden es aktiv suchen. Die Mäntel werden gewaschen, damit auch dein Feuerzeug und dann wieder zusammen gelegt. Dabei ist es aber nicht gewiss, dass dein Feuerzeug auffällt. Viele Leute hatten mir schon von der Orangerie vorgeschwärmt, aber erst vor ein paar Tagen habe ich die grosse Distanz endlich auf mich genommen, um mich reichlich nervös in die behutsamen Hände eines zauberhaften Paares zu begeben, das sich bereit erklärt hatte, mir diesen legendären Club vorzustellen.

Und die vielen Vorschusslorbeeren, die man mir über die Orangerie zugetragen hatte, waren nicht übertrieben: Ich wurde von einer traumhaften Symphonie aus Stil und Sinnlichkeit empfangen, deren überwältigendes Niveau ihresgleichen sucht.

An unzähligen Details habe ich die liebevolle und zugleich fachkundige Sorgfalt bemerkt, mit der dieser Club geführt wird. Mein Blick mag vielleicht ein wenig gar euphorisch gewesen sein, da ich das grosse Glück hatte, dass mich ein unbeschreiblich wundervolles Paar bei meinem "ersten Mal" an die Hand genommen hatte. Aber ich denke, trotz dieser kostbaren und berauschenden Gesellschaft habe ich doch noch mit einigermassen klarem Geist dieses Juwel "Orangerie" als solches erkennen können Herzlichen Dank für die lobenden Worte.

Es freut uns riesig, wenn die viele Arbeit, die Verena in das Ambiente und in die Dekoration steckt, auch wahrgenommen und erlebt wird. Glücklichsein ist Ganzes, das aus vielen kleinen Dingen besteht. Das Ambiente ist sicher eine der wesentlichen Grundlagen für das sich geborgen fühlen. Dann die Sicherheit, sich geben zu können ohne ausgenutzt zu werden. Das ist ein sehr heikles Unterfangen, das beim Licht anfängt und bei den schliessbaren Türen der Zimmer aufhört.

Und am Schluss zählen auch die anderen Gäste. Du bist von Anfang an in besten Händen gewesen, aber es sollte auch bei den Zufallsbekanntschaften klappen, wenigstens so weit wir das beeinflussen können. Die sollen heftig Freude machen, aber nur, wenn Frau das will! Auch nicht einfach, aber machbar, wie das Beispiel der Orangerie oft gut zeigt.

Nicht immer, aber oft! Wir freuen uns bereits, wieder einmal bei euch vorbeizuschauen ;-. Hallo zusammen Ich möchte mich für den schönen gestrigen Abend bedanken. Es waren viele Paare anwesend und ich möchte vor allem das sympathische Paar im Kaminhäuschen grüssen.

Es war eine gute Diskussion von drei verschiedenen Ländern. Würde mich sehr freuen, wenn Sie sich bei mir melden. Ganz lieben Dank für die lobenden Worte und es freut uns, wenn ihr spannende Kontakte schmieden konntet. Wir waren am letzten Freitag in der O. Die Sie war blond und er war dunkelhaarig. Die beiden Damen haben sich gegenseitig auch ein wenig verwöhnt und das war geil. Wir würden eich gerne wiedertreffen. Die blonde Sie trug einen engen Militärmuster-Body.

Ganz herzlichen Dank für die Zuschrift und es freut uns, dass es euch bei uns gefallen hat. Die eigentliche Kontaktanfrage gehört weniger ins Gästebuch als unter die Kontakte. Das ist auf der Seite ein wenig genutzter Teil, aber jene, die dieses Kontaktforum brauchen, sind damit erfolgreich und lieben es. Wir haben Tendenz und das bekommt uns meist gut, nur das anzubieten, was wir selber kennen und beurteilen können und alles aus diesem Bereich ist nicht unser Leisten.

Das ganz Gewöhnliche ist jenes, das alles überdauert hat. Am Schluss steckt der eine in der anderen, egal wie kompliziert das Vorspiel war.

Nichts gegen das, aber wie schon gesagt, ohne fremde Hilfe sind wir nicht in der Lage, auch in diesem Bereich ein Guter oder gar der Beste zu sein, was wir immer, überall und mit allem anstreben. Guter Abend mit vielen Gästen.. Wir trafen euch Zücher Paar beim Abendessen und später Liebe Grüsse von Thun. Es freut uns immer ungemein, wenn viele unserer Gäste den Plausch in der Orangerie gehabt haben, mit allem Drum und Dran. Meldet euch, damit ihr diese Kontakte weiter pflegen könnt.

Wir waren als 3. Paar dabei und das war mega geil. Auf bald mal wieder. Viele finden Neues, das sie so weder gesucht noch erhofft zu finden hatten. Das ist eine der charmanten Seiten des Clubbesuches.

Man dachte nie an sowas und plötzlich steckt es mitten drin…. Wir waren schon 3 mal bei euch und es hat uns immer sehr gut gefallen. Was uns jedesmal aufgefallen ist, sexuelle Aktivität gab es nur auf der Galerie. Dürfte man auch unten, an der Bar etc? Liebe Grüsse aus Bern. Nur auf der Galerie: Jein…sexuelle Aktivitäten gibt es auch unten im Untergeschoss oder im Erdgeschoss, hinten im dreieckigen Zimmer oder an der Knuddelbar. Bloss ein Jein auch deshalb, weil sich an den gemischten Abenden das meiste wirklich oben auf der Galerie abspielt.

Auf der Galerie hat Frau keine unerwünschten Herren um sich herum und kann agieren, ohne dabei unter die Lupe von motivierten Männern zu kommen. Aber das müsste oder muss nicht so sein. Die sexuellen Aktivitäten im Erdgeschoss oder im Keller sind immer spannend und geil, wenn die agierenden Damen die Meuten im Griff haben.

Ein wenig anders ist es an den Paareabenden. Da sehen wir immer mehr sexuelle Aktivitäten vorne im Catwalk auf den Sofas oder hinten an der Knuddelbar. Wir waren gestern an der Carneval, war ein toller Party. Schöne Verkleidungen, geile Ambiance Auch wir waren über alles glücklich an diesem Abend. Viele und die richtigen Leute, was wollen wir mehr… Danke fürs Kommen, fürs Mitmachen und für die Party.

Die Location ist sehr sauber und hochwertig. Die Speisen im Restaurant waren sehr lecker und das anwesende Personal war stets Freundlich. Nach dem Essen haben wir uns entschieden auf die Galerie hoch zu gehen wo an diesem Wochentag eigentlich nur für Pärchen reserviert war. Es hat schöne Suiten zum verschliessen, leider war das Sprudelbad ausser Betrieb in der einen Suite, sehr zu unserer Enttäuschung. Da dies nirgends auf der Website steht.

Schlussendlich haben wir uns entschieden auf der einen Matte zu Spielen die für alle zugänglich war, sowie auf dem Strafbock. Nach kurzer Zeit wurden wir leider von einem Single Herr, der eigentlich nicht auf die Galerie gehörte gestört, so dass wir unseren Akt beendeten und uns wieder auf den Heimweg machten. Herzlichen Dank für eure kritischen Worte.

Ich bitte euch einerseits um Verzeihung für die Fehler, die dem Team der Orangerie an diesem hektischen Abend unterlaufen sind und andererseits möchte ich euch bitten, solche Probleme in Zukunft sofort zu melden. Wir lassen wie jeder Clubbetreiber jeden Gast zuerst einmal rein, der nicht offensichtlich den Kriterien widerspricht und unter den Neulingen hat es grundsätzlich einen Anteil, die sich nicht an die Anweisungen halten. Das tun wir erfolgreich seit Jahren und wir sehen darin einen der Gründe für den hohen Frauenanteil, den wir in der Orangerie haben.

Aber wenn ihr uns so einen Zwischenfall nicht sofort meldet, kommt dieser Querulant wieder und er wird es auch wieder versuchen, denn es ging beim ersten Mal ja gut! Lauthals den Kerl wegschicken und wenn er nicht sofort das Weite sucht, wird ein anderer Gast das unten melden und wir schmeissen den Kerl raus. Das Instrument klingt entfernt wie eine Harfe und begeistert die Zuhörer. Das kann man auch von der multiafrikanischen Band Tiliba sagen. Spätestens jetzt ist der Platz vor der Bühne von Tänzern in Beschlag genommen.

Ein syrischer Mann tanzt sogar mit seiner Frau — in seinem Heimatland fast undenkbar. Und die sogenannte Magie der Trommeln macht sichtbar, wie Musik ursprünglich wirkt: Lahrer Anzeiger - Trotz des durchwachsenen Wetters war das Der Schützenverein eröffnete das Fest am Samstag nach dem Glockenläuten um 18 Uhr traditionell mit Böllern, abgefeuert aus einer historischen Kanone. Dass es in diesem Jahr zum runden Geburtstag mehr als die drei obligatorischen Böller waren, erklärte Ortsvorsteher Rolf Mauch schlagfertig so: Daher war er sich mit Doris Kronawitter, Vorsitzende der Sulzer Vereinsgemeinschaft, auch sicher, dass das Fest mit seinem bunten Programm viele Besucher anlocken würde.

Mauch erinnerte an die erste Idee im Jahr , als die Vereinsgemeinschaft ein solches Fest auf die Beine stellen sollte. Das wurde bald Wirklichkeit, heute finde das Fest alle zwei Jahre statt, was die Auflage 39 Jahre nach der Idee erklärt. Neben Vertretern des Gemeinderates, des Ortschaftsrates oder Ortsvorstehern waren die Vorstände der Sulzer Vereinsgemeinschaft zum Fassanstich erschienen. Der laue Sommerabend lud die Gäste ein, zu plauschen und das reichhaltige gastronomische Angebot zu nutzen.

Und dort konnte der, der wollte, zudem einen kurzen Gesundheitscheck vornehmen. Zu abendlicher Stunde klang das Fest mit Axel Deyda aus. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt für interkulturelle Projekte und für die Kulturarbeit mit geflüchteten Menschen insgesamt knapp Euro zur Verfügung. Den beiden unabhängigen Jurys lagen 93 Anträge aus allen Kunst- und Kultursparten vor. Südbaden kam bei den bewilligten Anträgen sehr gut weg.

Kurth mit 13 Euro gefördert. Die vom Literaturbüro betriebene Internationale Kunst- und Schreibwerkstatt "Mapping Freiburg", bei der alternative Stadtkarten entwickelt werden sollen, und das Theater Zerberus mit seinem Projekt "Seltsam oder zum Staunen", eine Zusammenarbeit mit der Gertrud Luckner-Gewerbeschule, bekommen jeweils 10 Euro.

Bei den interkulturellen Projekten werden ein interkulturelles Philosophie-Festival in Freiburg, ein interkulturelles Musikprojekt des Vereins Südwind und — mit der Höchstsumme von 50 Euro — ein interdisziplinäres Stadtteilprojekt des Freiburger Theaters anlässlich der Gründung des neuen Stadtviertels Dietenbach bezuschusst.

Der Innovationsfonds Kunst hat einen festen Platz im Förderspektrum des Landes gefunden und erfreut sich breiter Resonanz. In den bislang neun Ausschreibungsrunden der Jahre bis wurden insgesamt Projekte mit rund 10,2 Millionen Euro bewilligt. Adressaten sind Kunsteinrichtungen und Kulturschaffende. Die Projekte müssen befristet sein und dürfen in der Regel nicht bereits anderweitig durch das Land gefördert werden.

Es war zwar voll, aber Gedränge sieht ganz anders aus. Aber wer gekommen war, der hatte Zeit mitgebracht. Das Wetter war ideal: Eine Band war so neu, dass sie bisher noch keinen Namen gefunden hatte.

Applaus — und das mit Recht — bekamen alle. Zwei Tanzformationen ergänzten die Auftritte. Gut war auch die Idee, an der Orangerie eine zweite Bühne aufzubauen.

Drei der sechs Künstler präsentierten in der Orangerie, dem Rosengarten und in der Weinstube ihre Bilder. Andere Kunstwerke waren im gesamten Teil des Parks verteilt. Flaneure waren bis nach Mitternacht im gesamten Park zu finden.

In und an der Weinstube gab es dazu Platz für Bücherfans. Ein Bücherstand bot Lesestoff an. Neben den vielen Ständen, die eine interessante Vielfalt zum Essen und Trinken anboten, gab es rund um den Platz viele Stände mit unterschiedlichem Kunsthandwerk. Kunst aus Luftballons war neben anderen Mitmachaktionen etwas für die jüngeren Besucher.

Der Freitag sei eher durchwachsen gewesen. Zwar habe das Wetter am Abend mitgespielt, aber der Regenschauer gegen 17 Uhr habe wohl doch einige davon abgehalten, in den Park zu gehen. Fünf Flüchtlinge treffen sich immer samstags im Keller der ehemaligen Roth-Händle-Kantine, um gemeinsam zu proben. Im Sommer wollen sie als Band auftreten. Bei den vielen Anschlüssen und dem Gewirr ist das Wort Kabelsalat nicht verkehrt.

Herbie Wickertsheimer, der mit dem roten Pullover einen Farbakzent setzt, wuselt zwischen den fünf jungen Männern hin und her. Yaya aus Gambia hatte dagegen in seiner Heimat Musik gemacht.

Er ist der Profi im Quintett. Und dann erscheint Paul mit etwas Verspätung. Er tauscht den Platz an den Drums mit Yazan, der doch lieber Bass lernen möchte. Paul hat seine deutsche Partnerin in Afrika kennengelernt und ist ihr nach Reichenbach gefolgt. Sein Deutsch ist nach fünf Jahren am Rande des Schwarzwalds gut. Die anderen verständigen sich auf Englisch — und mittels Noten. Es ist die dritte gemeinsame Probe.

Wickertsheimer, pensionierter Lehrer, ist über sein ehrenamtliches Engagement, den Deutschunterricht für Flüchtlinge, auf die Idee gekommen, dass man doch gemeinsam musizieren könnte. Er stellte dann den Kontakt zum Jugend-Musik-Werk her. Seither gibt es das Projekt. Sicher ist auch, dass das erste Ziel ein gemeinsamer Auftritt ist. Wann genau oder wo, steht allerdings noch nicht fest.

Es soll aber sicher noch im Sommer sein. Da alle Mitglieder der Band, die noch keinen Namen hat, immer schon ein wenig Musik gemacht haben, klingt alles schon recht passabel. Yaya ist mit seiner Stimme der Punkt, um den sich die anderen Musiker derzeit drehen. Seine Stimme ist kräftig, klar und man hört deutlich, dass er Übung hat.

Er singt in dem Lied von einem Weg, der zu jemandem führen soll. Im Proberaum ist der Weg indes noch etwas steinig. Wickertsheimer greift hier und da ein. Er erklärt Yazan, wo das "A" auf dem Bass zu finden ist. Sharif-Khan steht neben Salar an den Keyboards. Er greift in die Tasten und zeigt, wie er die Anschläge machen würde.

Bekanntlich ist aller Anfang schwer. Dafür üben sie mit Geduld und der notwendigen Ausdauer immer wieder die eine Strophe. Denn Musik verbindet Menschen. Angesprochen werden sollen damit Jugendliche, denen die Proben eine Perspektive bieten sollen. Es ist denkbar einfach, diese Gedanken auch auf die etwas älteren Flüchtlinge zu übertragen.

Wer Marco-Sharif Khan sucht, muss nur der Musik folgen. Sie führt in einen Keller auf dem Gelände des ZeitAreals, den der Mann mit dem besonderen Namen zusammen mit drei Freunden zu einem beeindruckenden Musikstudio umgebaut hat.

Keyboards, Mikros, Akustik- und E-Gitarren — davon gibt es in den geschmackvoll gestalteten Räumen so viele, dass man kaum glauben mag, dass sie alle aus Khans Privatbesitz stammen. Ziel des Vereins ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Musik zu machen und in einer Band zu spielen. Die Band, deren Musik aus dem Studio schallt, besteht aus vier Jugendlichen. Khan spielt auf der E-Gitarre mit. Ein Vollblutmusiker in einem Studio voller Herzblut, wie er selbst sagt.

Doch der jährige Lahrer ist nicht nur Musiker. Im Job und als Chef bezeichnet er sich als "hart, aber fair". Seine Arbeit führt ihn an viele Orte, nach Berlin und Hamburg beispielsweise, und bringt ihn mit vielen Menschen zusammen.

Khans Kindheit hätte nicht unbedingt eine solche Karriere vermuten lassen. Khan kann sich nur an eine einzige Begegnung mit seinem "Erzeuger", wie er ihn nennt, erinnern. Seine Mutter arbeitete Schicht in einer Fabrik und hatte nicht viel Zeit. Khan erzählt das alles ganz sachlich. Er ist kein Mensch, der sich beschwert oder benachteiligt fühlt — im Gegenteil, das scheint ihm noch nie in den Sinn gekommen zu sein. Bis zur siebten Klasse hatte Khan schlechte Noten. Ich habe verstanden, dass Schule und Bildung sehr wichtig sind", erinnert er sich.

Das will er auch den jungen Menschen beim Jugendmusikwerk vermitteln: Sie sind Teil seines Lebens. Da ist der junge Mann, der durch das Jugendmusikwerk seinen Berufstraum gefunden hat. Dank eines Ziels vor Augen verbesserten sich seine schulischen Leistungen um drei Noten und nun macht er die angestrebte Ausbildung zum Veranstaltungstechniker.

An den Wänden in einem der drei Studioräume hängen vor allem Bilder der Bands des Jugendmusikwerks, zu jedem hat Khan etwas zu erzählen. Diese Idylle musste Khan sich langsam wieder aufbauen — vor ein paar Jahren war sie beinahe zerstört. Damals leitete Khan die Friesenheimer Schulband. Bei einem Wasserschaden wurde der gesamte Proberaum zerstört.

Sein erstes Instrument, eine Heimorgel, Eigenkompositionen, Erinnerungen, jahrelange Arbeit — alles war zerstört. Die Schulband-Mitglieder baten ihn darum, weiterzumachen. Ich unterstütze jetzt die jungen Bands", sagt er.

Wie dieser Mann Musiker, Geschäftsmann und Sozialarbeiter in einem sein und gleichzeitig noch ein Privatleben führen kann? Erschöpft sei er deswegen nicht. Das Gespräch, das wir gerade führen, ist doch auch Entspannung", findet er. Genau genommen ist Khan auch ein Veranstalter, auch dieses Jahr hat er noch einiges vor. Dabei denkt er auch daran, wie er dabei etwas Gutes bewirken kann. Fragt man ihn nach den Höhepunkten seines Lebens, fällt ihm nicht sofort etwas ein.

Jeden Morgen mache ich das Fenster auf, freue mich über mein Leben und sage mir: Das wird mein Tag. Rund Lahrer waren zum Konzert gekommen. Darin waren sich alle einig: Krieg ist keine Lösung. Rock ist eben politisch und sozialkritisch. Zu dieser Zeit, Wie viele der Gäste vor dem Krieg geflohen waren, war schwer zu sagen.

Die Einlasskontrolle sprach von 55 Flüchtlingen, vor der Musik hingegen floh keiner. Es ging familiär zu zwischen jungen Zuwanderern und dem überwiegend jungen Publikum.

Alle fühlten sich zu Hause. Der eignet sich besonders gut für solch eine Begegnung auf Augenhöhe. Die gibt es nicht in jeder Hinsicht, aber im Bereich Rock lebt sie.

Auch wenn die meisten Gäste jünger als die Flüchtlinge sind, eint sie eines: Vielleicht ist das der Grund, warum es sich an diesem Abend so gut fügte. Beide Gruppen blicken auch gleich hoffnungsvoll in die Zukunft: Gemeinsame Probleme und Hoffnungen einen.

Ebenso wie die gemeinsame Leidenschaft für Handys, die vor der Türe und hinter der Zuschauerbühne ausgelebt wurde. Sie war zwar kein Mashup zwischen Orient und Okzident, aber dafür badischer Rock. Bei günstigen Würstchen und Bier an der Theke, verschleiert durch dicke Kunstnebelschwaden, wirkte das Konzert unwirklich stimmig. Gut gemacht war auch die Musik. Dem Publikum gefiel es sehr, ein Revival wurde gefordert.

Nicht nur orientalische Klänge begeistern das Ohr des Zuwanderers. Das ehemalige Kantinengebäude entpuppt sich immer als wandlungsfähiger Hort kultureller Aktivitäten. Am Samstagabend erlebte der einstige Speisesaal nun seine Premiere als Musikklub.

Fünf Bands der regionalen Musikszene rockten bis spät in die Nacht hinein, begeisterten ein überraschend junges Publikum mit harten Gitarrenriffs und knackigen Beats. Der Vorsitzende kann sich gut vorstellen, zukünftig einmal im Monat mit einem Rockkonzert an den Start zu gehen. Das junge Quartett aus der südlichen Ortenau nutzte die Gelegenheit, den Fans vor der Bühne mit kraftvollen Rockriffs ordentlich einzuheizen. Die Truppe überraschte mit ausgefeilten Arrangements und vielen Tempowechseln, einer von progressiven Elementen durchzogenen Klangwand.

Die Gruppe "Pat West" legte trotzdem noch einmal deutlich nach, servierte eine klar von Hardrock und Grunge geprägte Musik, die aber auch mit kraftvollem Satzgesang und vertrackten Gitarrenläufen überzeugte. Herausstechend war hier die düstere, manchmal auch mit politischen Statements aufwartende Lyrik von Biehler. Die späten Abendstunden gehörten dann den Gruppen "Sick of the Law" und "Confused", die im mittlerweile prall gefüllten Saal mächtig abräumten.

Roter Teppich, Prominente, Blitzlichtgewitter — das Jugendmusikwerk Baden, seit auf dem Zeitareal angesiedelt, war für den "Act Now Jugend Award " nominiert und durfte deshalb zur Preisverleihung nach Berlin reisen. Das Ziel der Stiftung: Benachteiligten Kindern und Jugendlichen Perspektiven für ein selbständiges Leben zu eröffnen — auch, aber eben nicht nur in so genannten Entwicklungsländern.

Eine regelrechte Bewerbung für den Preis konnte das Jugendmusikwerk nicht einreichen. Genau wie die rund Mitbewerber wurden die jungen Leute um Marco-Sharif Khan von anderen nominiert. Ein Vorauswahlgremium recherchierte dann von sich aus, was die Nominierten machen. Von der Nominierung und Einladung bis zur Preisverleihung als Finalist war fast ein halbes Jahr vergangen.

Gewürdigt wurde vor allem die Tatsache, dass das Jugendmusikwerk Jugendliche zu einem eigenen politischen und sozialen Engagement motiviert. Khan und seine Mitstreiter freuen sich darauf, dass Auma Obama für einen Besuch in Lahr angekündigt hat. Dezember, 18 Uhr, veranstaltet das Jugendmusikwerk übrigens auf dem Zeitareal ein Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe in Lahr. Eintritt 6 Euro, kein Vorverkauf. Absicht war, auch ein jüngeres Publikum für die Blumenschau zu begeistern. Der Jährige, der die Friedrichschule besucht hatte und seit in Stuttgart lebt, füllte mit all seinen "Followern", einem sonst virtuellen Publikum, den Marktplatz.

Dementsprechend dünnte das Publikum zwar etwas aus, aber es fanden sich auch Liebhaber für die trotz der Kälte respektabel aufspielende Schülerband.

Dieser Auftritt wird für R. Dass sie das Blumenfest mit ihrem Auftritt jünger gemacht haben, darin waren sich die Künstler aber nicht so einig: Insgesamt müssten für dieses Ziel mehr Abendveranstaltungen, Workshops und mehr Kontinuität in das Jugendprogramm kommen. Darin waren sich alle Beteiligten einig, dann hätte die Chrysanthema auch einen Anreiz für die Jugend in der Region.

Kaum eine andere Formation wäre für diese Aufgabe prädestinierter gewesen. Denn der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, junge Musiker zu fördern und Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzuführen und für die Musik zu begeistern.

Und genau das ist beim Treff in der Halle geschehen. Besonders die rhythmischen Stücke hatten zur Folge, dass es viele Nigerianer nicht mehr auf den Sitzbänken hielt. Viele der rund 90 Zuhörer mussten vor der Tür auf dem Hof stehen, der kleine Vorraum bot nicht allen Platz.

Dass die jungen Musiker ihr Konzert nach der vereinbarten Stunde beendeten und Zugaberufe nicht fruchteten, bedeutete nun aber nicht das Ende der musikalischen Darbietungen. Jetzt übernahmen einige Nigerianer die Mikrofone und demonstrierten, wie in ihrer Heimat gerappt wird. Dann forderten die Afrikaner die zurückhaltenden Pakistani heraus, die ebenfalls mit ihnen in der Halle leben.

Es war dann Christian, um ihn nur bei seinem Vornamen zu nennen, der andere Töne anschlug. Er sang ein geistliches Lied — mit einer Stimme, die einem Kirchenchor gut tun würde. Sie ist angesichts des Verlaufs der Veranstaltung verblüfft. Weil genau dieser Fall eingetreten ist, gibt es gleich am kommenden Freitag, 17 Uhr, eine Fortsetzung des Hallentreffs.

Alle Mitwirkende des Kinder- und Jugendferienprogramms haben sich noch einmal mit der Jugendbeauftragten Franziska Mäntele getroffen, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.

Jetzt ist die Zeit, den Wintermantel aus dem Dachbodenschrank zu holen und den Vorrat an leckeren Tees zu überprüfen. Damit man sich vielleicht noch mal die besten Momente des Sommers in Erinnerung rufen kann. Fürs Schuttertal geht das besonders bequem, denn acht Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren hatten während des Jugendferienprogramms ein Lahrer Tonstudio in Beschlag genommen.

Heraus kam ein musikalisches Loblied auf ihr heimatliches Schuttertal. Dieses hat die Runde gemacht auf Youtube. Beide spielen seit sechseinhalb beziehungsweise fünf Jahren Akustikgitarre in einer Freizeitmusikgruppe.

Auch Milena Geiger ist an diesem Abend gekommen. Im Video reiht sie sich ein bei den Sängerinnen. Und Eva Schuhmacher ist damals einfach so mitgekommen. Möglich gemacht und organisiert hat das die Jugendbeauftragte Franziska Mäntele. Ein Aufruf im Ortsblatt und gleich hatten sich eine ganze Menge Jugendliche gemeldet. Acht Jugendliche haben Schuttertal am Ende ein modernes Loblied geschenkt. Ob Mäntele schon wieder Ideen hat für die nächsten Sommerferien? Bunt und heiter wird das kommende Kinder- und Jugendferienprogramm für Schuttertal sicherlich wieder werden.

Schon für sich allein darf der Lahrer Stadtpark als kleines Kunstwerk bezeichnet werden. Zahlreiche Werke regionaler Künstler wurden mit stimmungsvoller Beleuchtung in Szene gesetzt.

Unzählige Skulpturen galt es an den Wegen und auf den Plätzen des Parks zu entdecken. Gemälde verschiedener Künstler verwandelten die Orangerie und das Weinstüble in kleine Galerien. Ob im Musikpavillon oder in der Marktgasse, der Applaus der begeisterten Besucher war den Musikern immer sicher. Beeindruckend stellten sie auf der Bühne des Musikpavillons ihr tänzerisches Können unter Beweis.

Leisere Töne waren bei der Lesenacht im Weinstüble angesagt. Danach bot sich die Gelegenheit, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen. Auch beim gemütlichen Bummel durch die kleine Marktgasse gab es viel zu entdecken. Neben Kunst und Kultur brauchte sich natürlich auch die Kulinarik an den zwei Veranstaltungstagen nicht verstecken.

Waren es anfangs eisgekühlte Getränke, Cocktails und köstliches Eis, die sich als wahre Renner erwiesen, konnten zu späterer Stunde, als es etwas abkühlte, auch Mediterranes, Gegrilltes und Belegtes an den Ständen auf der Piazza bei den Besuchern punkten. Dabei haben sie mehr als Menschen ein abwechslungsreiches Abendprogramm geboten. Der Bürgermeister freute sich, dass man erneut jungen Talenten die Möglichkeit geben könne, ihr Können der Öffentlichkeit vorzustellen.

Es sei ihnen wichtig, immer wieder etwas Neues auszuprobieren, sagten die Musiker, wofür auch ihr Bandname stehe. Die sechsköpfige Band — die Jungs sind zwölf bis 15 Jahre alt — probt seit zweieinhalb Jahren zusammen und hatte vor Rust schon etliche Auftritte, zum Beispiel im "Schlachthof" Lahr bei "Bands live on stage".

Auch wenn der Versuch, Gitarre auf der Abfalltonne zu spielen fehlschlug, überzeugte die Band mit klarem Sound und einer gelungenen Musikauswahl. In Gengenbach und Umgebung kennt sie mittlerweile jedes Kind. Neben Coversongs spielte die Gruppe auch eigene Kompositionen und zeichnete sich dabei durch den zweistimmigen Gesang der Frontsängerinnen aus. Das überzeugte auch das Publikum und die fünfköpfige Jury, die aus zwei Musikpädagogen der WRS Rust sowie drei musikalisch versierten Gemeindevertretern bestand.

Zu vorgerückter Stunde ehrte Klare die Sieger. Der erste Preis, dotiert mit Euro, ging an "Temmsdayl". Den zweiten Platz erspielte sich "R. Der "Summer in Rust" wird mit zwei Veranstaltungen fortgesetzt: Auch Bürgermeister Kai-Achim Klare war begeistert. Wie schon beim ersten Schülerbandcontest führte Patrick Lehmann durchs Programm und verkürzte die Wartezeit mit seinen Liedern. Jede Schulband hatte eine halbe Stunde Zeit für ihren Auftritt und konnte dabei auch eigene Titel präsentieren.

Gegen 22 Uhr war es endlich soweit, das Daumendrücken der mitgereisten Fans hatte ein Ende. D, den dritten Platz teilten sich "We taste like music" und "Hier könnte ihre Werbung stehen". Sieger wurde "The Avenues", eine Band aus Gengenbach. Anfangs ist das Publikum noch etwas skeptisch, als "The Avenues" auf die Bühne kommen. Bei der ersten Band, "Eagles", hatten die Schüler jedes Lied mitsingen können, jetzt können sie nur zuhören.

Was dann kommt, ist unerwartet genial. Durch plötzliche Taktwechsel und perfekte Zweistimmigkeit sind die Songs interessant, die Animation des Publikums scheint dabei wie von selbst zu laufen. Unglaublich professionell stehen die Zwölf- bis Jährigen auf der Bühne und spielen Musik, die im Radio durchaus positiv auffallen würde. Der erste Preis, die Aufnahme eines Songs im Tonstudio, könnte sich in diesem Fall besonders lohnen; gesponsert ist der von Uniqueopia. Damit ist die Gruppe Sieger des siebten "Battle of the Schoolbands".

In diesem Jahr sei es schwer gewesen, überhaupt sechs bereitwillige Gruppen aufzutreiben, kaum zu vergleichen mit den acht Bands der letzten Jahre. Auch das Modell der letzten Jahre — die Bands bewerteten sich zusammen mit ihren Band-Lehrern gegenseitig — wurde durch die Jury ersetzt.

Gross erhofft dadurch mehr Objektivität und Fairness. Dass nur Werkreal- und Realschulbands teilnehmen, sei Absicht. Sonst wäre der Wettbewerb durch die älteren Gymnasiasten verzerrt: Musik verbindet bekanntlich über Länder und Sprache hinweg, und auch das Alter spielt bei der Musik keine Rolle.

Es wäre schön, wenn sich neue Kontakte ergeben und eine kleine unbekannte Band aus Lahr zum Beispiel auch in Karlsruhe spielen könnte und umgekehrt", meinte Monika Goehrke. Falls sie doch mal das Glück haben, andernorts zu spielen, kommen wenige Besucher, da die Band ja nicht bekannt ist. So kam es am Samstagabend zum Musiker-Treffen mit drei Bands, die unterschiedlicher nicht sein konnten.

Die jungen Musiker im Alter von zwölf bis 18 Jahren wurden als die Stars von Morgen angekündigt und hielten, was sie versprachen: Auf dem ehemaligen Roth-Händle-Areal in Lahr stehe ein professioneller Proberaum zur Verfügung und auch die bereitgestellten Instrumente können autodidaktisch erlernt werden. Auf die Frage was sie auf die Bühne treibt, sagt "Entropy House": Wie kommt es, dass eine Nachhilfeschule ein Benefizkonzert für das gemeinnützige Jugendmusikwerk Baden organisiert?

Da muss schon einiges zusammenkommen, dass so ein Projekt umgesetzt werden kann — und dann auch noch auf einen beachtlichen Zuspruch trifft. Die Geschichte, wie es zu dem Konzert am Samstagabend im Stiftsschaffneikeller kam, ist geprägt von Zufällen, wie sie in einer kleinen Stadt wie Lahr gar nicht so selten sind. Pat West und die befreundete Band Shardless proben bei den Schartels im Keller — nicht immer zur Freude der Nachbarn, aber Proberäume für junge Bands sind eben nicht leicht zu bekommen.

Eben weil die beiden Bands wissen, wie schwer es gerade für ganz junge — und laute — Musiker ist, Probenräume zu finden, womöglich musikalisches und technisches Equipment und vielleicht sogar noch ein paar Tipps von erfahrenen Musikern, wollten sie die Initiative "Jugendmusikwerk Baden" unterstützen, die genau das bietet.

Areal ehemalige Roth Händle zur Verfügung stellt und die Bands auch musikalisch und pädagogisch begleitet — alles ehrenamtlich.

Mit "Relax another day", einer ehemaligen Schülerband aus Friesenheim, und "Rock Rebels", einer ehemaligen Schülerband aus Mahlberg, traten im Vorprogramm zwei Bands auf, die von diesem Angebot profitieren. Zur musikalischen Förderung kommt beim Jugendmusikwerk allerdings noch eine Facette, die für Kerstin Schartel gerade in diesen Tagen besonders wichtig ist: Und nicht zuletzt sind einige derer, die da am Samstagabend auf der Bühne abrockten auch ehemalige Schüler der Schülerhilfe.

Im Mittelpunkt stand die Musik, und schon die jüngsten unter den Musikern heizten dem Publikum ganz gut ein und bewiesen ein beachtliches Niveau. Ein wenig wie in alten Zeiten fühlte mancher Besucher sich im Stiftsschaffneikeller, in dem die Lahrer Rockwerkstatt ihre Anfänge genommen hatte. Dass sie die Eintrittsgelder aus dem Benefizkonzert der Nachwuchsarbeit mit jungen Bands spenden, fand Anerkennung unter den vielen Gästen.

Der Sound der Band, die sich vor vier Jahren neu formiert und einen ganz anderen Stil angenommen hatte, wechselte zwischen einer härteren Gangart und melodiösen Klängen. Die Band existiert seit zwei Jahren.

Auftritt bei der Aktion war für die Bands Ehrensache. Allen gemeinsam war, dass sie die Gage zugunsten des Jugend-Musik-Werks spendeten. Auch der freiwillige Eintritt ging an die Initiative auf dem Zeitareal. Gerry Cole, der Sänger von "Shardless", unterrichtet dort. Dazu war das Publikum eine bunte Mischung. Es waren nicht nur die Gothic- oder Metalfans dabei, sondern auch Musikliebhaber andere Genres sowie ältere Gäste.

Sie alle einte, dass sie bewusst ein Zeichen für Tolerenz setzen wollten. Im Keller seiner ehemaligen Schule in Friesenheim hat der mittlerweile Jährige schon vor Jahren einen Proberaum für die von ihm betreuten Nachwuchsbands eingerichtet. Kahn versteht sich dabei nicht als Konkurrent zur klassischen Musikschule.

Er fördert und unterstützt autodidaktisch agierende Bandprojekte, stellt Instrumente und Tontechnik, steht den jungen Nachwuchsmusikern als Mentor zur Seite. Auf rund Quadratmetern ist dort ein professionell eingerichtetes Tonstudio entstanden, in dem mittlerweile ein halbes Dutzend Bands proben.

Bis vor ein paar Wochen hat keiner von ihnen daran gedacht, einen eigenen Song zu schreiben. Marco und die Band haben dann den Soundtrack entworfen. Gezeigt wird wie Gewalt entsteht.

In drei Spielsequenzen kommt das jeweilige Opfer immer ums Leben, in einer Wiederholung der Szene greifen die jungen Musiker ein, stellen sich beherzt an dessen Seite. Das noch kurz vor Toresschluss eingereichte Video hat es in der Juniorklasse bis 17 Jahre unter die besten vier geschafft.

Der Auftritt war so gesehen ein mutiger und für das Duo auch ermunternder Anfang. Die Formation "Relaxe another Day" trat hier als Quintett auf. Müller und Eckehard F. Ficht, dem Initiator der Zeit-Stiftung. Hier war "Szene2wei" beteiligt. Die Tanzgruppe gestaltete auch den sonntäglichen Gottesdienst mit.

Das Zeit-Areal möchte Menschen verbinden. Das funktioniert mittels Kultur, Kunst oder Musik und geht auch durch den Magen. Am Samstag und Sonntag, Oktober, stellen sich verschiedene Initiativen und Gruppen im und um den Industriehof vor. Das Projekt "Szene2wei — inklusive Tanzkompanie" möchte ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung schaffen. Mittels Tanz will das Duo Menschen mit Handicap zusammenbringen. Es erklärt seine Idee so: Das "Rührwerk" funktioniert bereits gut wir haben berichtet.

Müller und Eckehard Ficht das Programm. Diese Vorführungen werden am Samstag um 14 und um 16 Uhr wiederholt. Um 15 Uhr wird "Spielfeld" erneut gezeigt. Das "Kaffeewerk" bietet samstags und sonntags verschiedene Sorten an. Kinder können sich ab 15 und ab 17 Uhr als Pizzabäcker versuchen. Zischen 14 und 17 Uhr gibt es ein Malatelier für die jüngeren Besucher. Um 14 und um 18 Uhr startet "Chair-Affair". Zwei Tage der offenen Tür auf dem Zeit-Areal bieten am Für Projekte, die Integration und Inklusion betreiben und befördern.

Es geht um gemeinsame Arbeit, um geteilte Freizeit. Müller und Stiftungsgründer Eckehard Ficht. Dabei geht es darum, dass Inklusion mit Kommunikation beginnt — Teilhabe gelingt nur, wenn die Verständigung gelingt. Zu diesem Thema wird es an beiden Tagen zudem Vorträge geben. Es waren Spendenwillige gekommen, darunter 22 Erstspender.

Wie eine Blutspende abläuft, zeigt übrigens ein Video, das die Jugendlichen auf Youtube hochgeladen haben. Wer danach noch wollte, konnte sich am Kuchenbüfett bedienen. Der nächste Blutspendetermin in Mahlberg ist am Wobei es in Deutschland sogar Schulen gibt, an denen seit mehreren Generationen die Schüler ohne jegliche Musik auskommen mussten — Musikerzieher verzweifelt gesucht.

Von der unzureichenden Ausbildung der Botschafter für Klänge und Rhythmus für unsere Jüngsten wollen wir gar nicht erst reden. Der engagierte Musiklehrer steht meist mit dem Rücken zur Wand, wenig Möglichkeiten, geringe Ausstattung, wenig Zeit — bleibt den Kids nur die Freizeit und das private Angebot, was dann aber meist nicht gerade wenig Geld kostet.

Musik — teures Hobby für Besserverdiener? Doch was die Profis dann mit den Kids erleben, wirft Fragen auf und regt an zur Diskussion. Lokale Basis des Bundesprogramms ist unter anderem die Pegasus-Jugendhilfe mit angrenzender Fachschule in Schutterwald.

Künstler und Erzieher staunen dort nicht schlecht über die Kommentare der hier betreuten Kids: Anlass für eine Befragung bei Initiatoren, Mitstreitern solcher und benachbarter Initiativen: Leider streichen Kommunen wie Willstätt die Talentförderung auf ein Minimum.

Wir haben mit den Kindern von Asylanten in Brennpunktschulen im Ortenaukreis im Auftrag des Landratsamtes erfolgreich gearbeitet, das positive Ergebnis konnte man beim Internationalen Fest in Offenburg im letzten Sommer sehen und hören. Das aktive Musizieren bedeutet eine gute Ergänzung für den Musikunterricht, was viel mehr gefördert werden müsste. Gemeinsam zu arbeiten, um Ziele zu erreichen, sowie die daraus entstehende Kameradschaft, fördern den Teamgedanken. Gibt man Jugendlichen den Freiraum, sich zu entfalten, ist man immer wieder überrascht, welche tollen Talente da zum Vorschein kommen.

Neben der Begeisterung der Kids trägt die Praxis auch zur Persönlichkeitsbildung bei, das Selbstbewusstsein wird gesteigert, die sprachliche Entwicklung und der Umgang mit der Stimme geschult — gerade auch bei Schülern mit Migrationshintergrund. Unsere bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit künstlerischen Profis beim "Grenzenlos"-Projekt sind hervorragend, weshalb wir dieses kreative Handwerk nun auch in die Ausbildung unserer Heim- und Jugenderzieher aufnehmen.

Wir sollten dringend bei der Vielzahl anwachsender Probleme, wie Gewalt, Drogen, Traumatisierungen und mangelnde Integration von In- und Ausländern auf die Möglichkeiten kultureller Kommunikation setzen. Musik schafft Verständigung und kann helfen und heilen. Popularmusikförderung in der kulturellen Kinder- und Jugendbildung, wie auch in der Breiten- und Nachwuchsförderung, wurden bislang bundesweit kaum berücksichtigt, daraus ergibt sich demzufolge enormer Bedarf.


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Wir trafen euch Zücher Paar beim Abendessen und später Liebe Grüsse von Thun. Es freut uns immer ungemein, wenn viele unserer Gäste den Plausch in der Orangerie gehabt haben, mit allem Drum und Dran. Meldet euch, damit ihr diese Kontakte weiter pflegen könnt. Wir waren als 3. Paar dabei und das war mega geil. Auf bald mal wieder. Viele finden Neues, das sie so weder gesucht noch erhofft zu finden hatten.

Das ist eine der charmanten Seiten des Clubbesuches. Man dachte nie an sowas und plötzlich steckt es mitten drin…. Wir waren schon 3 mal bei euch und es hat uns immer sehr gut gefallen. Was uns jedesmal aufgefallen ist, sexuelle Aktivität gab es nur auf der Galerie. Dürfte man auch unten, an der Bar etc? Liebe Grüsse aus Bern.

Nur auf der Galerie: Jein…sexuelle Aktivitäten gibt es auch unten im Untergeschoss oder im Erdgeschoss, hinten im dreieckigen Zimmer oder an der Knuddelbar. Bloss ein Jein auch deshalb, weil sich an den gemischten Abenden das meiste wirklich oben auf der Galerie abspielt. Auf der Galerie hat Frau keine unerwünschten Herren um sich herum und kann agieren, ohne dabei unter die Lupe von motivierten Männern zu kommen.

Aber das müsste oder muss nicht so sein. Die sexuellen Aktivitäten im Erdgeschoss oder im Keller sind immer spannend und geil, wenn die agierenden Damen die Meuten im Griff haben. Ein wenig anders ist es an den Paareabenden. Da sehen wir immer mehr sexuelle Aktivitäten vorne im Catwalk auf den Sofas oder hinten an der Knuddelbar.

Wir waren gestern an der Carneval, war ein toller Party. Schöne Verkleidungen, geile Ambiance Auch wir waren über alles glücklich an diesem Abend. Viele und die richtigen Leute, was wollen wir mehr… Danke fürs Kommen, fürs Mitmachen und für die Party. Die Location ist sehr sauber und hochwertig.

Die Speisen im Restaurant waren sehr lecker und das anwesende Personal war stets Freundlich. Nach dem Essen haben wir uns entschieden auf die Galerie hoch zu gehen wo an diesem Wochentag eigentlich nur für Pärchen reserviert war.

Es hat schöne Suiten zum verschliessen, leider war das Sprudelbad ausser Betrieb in der einen Suite, sehr zu unserer Enttäuschung. Da dies nirgends auf der Website steht. Schlussendlich haben wir uns entschieden auf der einen Matte zu Spielen die für alle zugänglich war, sowie auf dem Strafbock. Nach kurzer Zeit wurden wir leider von einem Single Herr, der eigentlich nicht auf die Galerie gehörte gestört, so dass wir unseren Akt beendeten und uns wieder auf den Heimweg machten.

Herzlichen Dank für eure kritischen Worte. Ich bitte euch einerseits um Verzeihung für die Fehler, die dem Team der Orangerie an diesem hektischen Abend unterlaufen sind und andererseits möchte ich euch bitten, solche Probleme in Zukunft sofort zu melden. Wir lassen wie jeder Clubbetreiber jeden Gast zuerst einmal rein, der nicht offensichtlich den Kriterien widerspricht und unter den Neulingen hat es grundsätzlich einen Anteil, die sich nicht an die Anweisungen halten.

Das tun wir erfolgreich seit Jahren und wir sehen darin einen der Gründe für den hohen Frauenanteil, den wir in der Orangerie haben. Aber wenn ihr uns so einen Zwischenfall nicht sofort meldet, kommt dieser Querulant wieder und er wird es auch wieder versuchen, denn es ging beim ersten Mal ja gut!

Lauthals den Kerl wegschicken und wenn er nicht sofort das Weite sucht, wird ein anderer Gast das unten melden und wir schmeissen den Kerl raus. Sich nicht stören lassen, im Wissen, dass das dem Orangerie Team schrecklich leid tut. Aber wir müssen jeden Idioten zuerst als Idioten identifizieren, bevor wir ihn rausschmeissen können. Dass der Pool oben nicht mehr läuft, hat einen einfachen und ärgerlichen Grund.

Er wird mittels einer Fernsteuerung bedient. Wir hatten davon 2 Stück, die leider nicht mehr gehen, weil Gäste diese ins Wasser fallen liessen respektive im Wasser liegen liessen, was lange gut ging, aber nicht ewig. Wir sind daran, ein andere Steuerung einzubauen, doch das braucht Zeit.

Die Poolbauer sind in der Regel nicht jene, die so etwas selber herstellen können. Es macht immer Spass in die O. Macht weiter so und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch. Es freut uns riesig, wenn der Besuch in der Orangerie Spass gemacht hat und noch mehr, wenn ihr uns das ins Gästebuch schreibt. Wir fühlten uns vom Anfang weg sehr wohl da auch die anwesenden Gäste ein gewisses Niveau aufwiesen. Der Club ist sehr sauber und er war anfangs ca.

Der erste Club den ich bis jetzt kenne bei dem, wenn ein Pärchen oder eine Frau aufseht, nicht gleich eine Horde Männer hinterher rennen. Dies wird uns dazu bewegen den Club sicherlich wieder zu besuchen. Leider waren so nach ca Ich selbst gehörte auch dazu und Diskutierte rege mit den Gästen und dem Personal.

Kurz und gut ein super Club. Wir versuchen, unsere Herren zu einem Verhalten anzuhalten, das oft oder mehr als üblich erfolgreich ist. Dann sind alle zufrieden. Die Damen zuerst und die Herren damit, so einfach wäre das…. Unser Gästebuch Schreib uns einen Eintrag in unser Gästebuch. Wir arbeiten daran, das kriegen wir sicher auch noch hin. Danke für die lieben Worte und en liebe Gruess Urs und Verena. Grüessli Verena, die Wächterin der Orangerie.

Hallo zusammen Die eine Szene die fand wirklich statt. Die Antwort ist unisono und klar: Das ist Blödsinn, einverstanden? Melde dich bei Verena, sie will dich sprechen, Danke. Hü Party gestern Hallo Tantris Wie du sicher schon gelesen hast, haben wir unterschiedliche Events. Lg m Nein und nochmals Nein! Vielleicht, manchmal, für den einen oder anderen, wer weiss?

Ganz herzlichen Dank für eure Worte und für die Mitspieler. Wenn du mehr wissen möchtest dann schreib uns doch einfach Danke für den Beitrag im Gästebuch und — wir haben ein Kontaktforum, das für solche Anfragen besser geeignet ist. Herzlichst, Cherrylove Wir werden es aktiv suchen. Wo Stil und Sinnlichkeit sich vereinigen Viele Leute hatten mir schon von der Orangerie vorgeschwärmt, aber erst vor ein paar Tagen habe ich die grosse Distanz endlich auf mich genommen, um mich reichlich nervös in die behutsamen Hände eines zauberhaften Paares zu begeben, das sich bereit erklärt hatte, mir diesen legendären Club vorzustellen.

Aber ich denke, trotz dieser kostbaren und berauschenden Gesellschaft habe ich doch noch mit einigermassen klarem Geist dieses Juwel "Orangerie" als solches erkennen können -: Habt Dank für diese zauberhafte und niveauvolle Oase der Sinnlichkeit. Es freut uns, wenn wir dich bald wieder bei uns sehen, en liebe Gruess Urs.

Es freut uns, wenn die Orangerie Gefallen findet. Fesselspiele waren am 1. Liebe Grüsse aus Bern Nur auf der Galerie: Beides ist erlaubt und erwünscht, nur noch nicht sehr üblich.

Das ehemalige Kantinengebäude entpuppt sich immer als wandlungsfähiger Hort kultureller Aktivitäten. Am Samstagabend erlebte der einstige Speisesaal nun seine Premiere als Musikklub. Fünf Bands der regionalen Musikszene rockten bis spät in die Nacht hinein, begeisterten ein überraschend junges Publikum mit harten Gitarrenriffs und knackigen Beats.

Der Vorsitzende kann sich gut vorstellen, zukünftig einmal im Monat mit einem Rockkonzert an den Start zu gehen. Das junge Quartett aus der südlichen Ortenau nutzte die Gelegenheit, den Fans vor der Bühne mit kraftvollen Rockriffs ordentlich einzuheizen. Die Truppe überraschte mit ausgefeilten Arrangements und vielen Tempowechseln, einer von progressiven Elementen durchzogenen Klangwand.

Die Gruppe "Pat West" legte trotzdem noch einmal deutlich nach, servierte eine klar von Hardrock und Grunge geprägte Musik, die aber auch mit kraftvollem Satzgesang und vertrackten Gitarrenläufen überzeugte. Herausstechend war hier die düstere, manchmal auch mit politischen Statements aufwartende Lyrik von Biehler. Die späten Abendstunden gehörten dann den Gruppen "Sick of the Law" und "Confused", die im mittlerweile prall gefüllten Saal mächtig abräumten. Roter Teppich, Prominente, Blitzlichtgewitter — das Jugendmusikwerk Baden, seit auf dem Zeitareal angesiedelt, war für den "Act Now Jugend Award " nominiert und durfte deshalb zur Preisverleihung nach Berlin reisen.

Das Ziel der Stiftung: Benachteiligten Kindern und Jugendlichen Perspektiven für ein selbständiges Leben zu eröffnen — auch, aber eben nicht nur in so genannten Entwicklungsländern. Eine regelrechte Bewerbung für den Preis konnte das Jugendmusikwerk nicht einreichen.

Genau wie die rund Mitbewerber wurden die jungen Leute um Marco-Sharif Khan von anderen nominiert. Ein Vorauswahlgremium recherchierte dann von sich aus, was die Nominierten machen.

Von der Nominierung und Einladung bis zur Preisverleihung als Finalist war fast ein halbes Jahr vergangen. Gewürdigt wurde vor allem die Tatsache, dass das Jugendmusikwerk Jugendliche zu einem eigenen politischen und sozialen Engagement motiviert. Khan und seine Mitstreiter freuen sich darauf, dass Auma Obama für einen Besuch in Lahr angekündigt hat.

Dezember, 18 Uhr, veranstaltet das Jugendmusikwerk übrigens auf dem Zeitareal ein Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe in Lahr. Eintritt 6 Euro, kein Vorverkauf. Absicht war, auch ein jüngeres Publikum für die Blumenschau zu begeistern. Der Jährige, der die Friedrichschule besucht hatte und seit in Stuttgart lebt, füllte mit all seinen "Followern", einem sonst virtuellen Publikum, den Marktplatz.

Dementsprechend dünnte das Publikum zwar etwas aus, aber es fanden sich auch Liebhaber für die trotz der Kälte respektabel aufspielende Schülerband. Dieser Auftritt wird für R. Dass sie das Blumenfest mit ihrem Auftritt jünger gemacht haben, darin waren sich die Künstler aber nicht so einig: Insgesamt müssten für dieses Ziel mehr Abendveranstaltungen, Workshops und mehr Kontinuität in das Jugendprogramm kommen. Darin waren sich alle Beteiligten einig, dann hätte die Chrysanthema auch einen Anreiz für die Jugend in der Region.

Kaum eine andere Formation wäre für diese Aufgabe prädestinierter gewesen. Denn der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, junge Musiker zu fördern und Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzuführen und für die Musik zu begeistern.

Und genau das ist beim Treff in der Halle geschehen. Besonders die rhythmischen Stücke hatten zur Folge, dass es viele Nigerianer nicht mehr auf den Sitzbänken hielt.

Viele der rund 90 Zuhörer mussten vor der Tür auf dem Hof stehen, der kleine Vorraum bot nicht allen Platz. Dass die jungen Musiker ihr Konzert nach der vereinbarten Stunde beendeten und Zugaberufe nicht fruchteten, bedeutete nun aber nicht das Ende der musikalischen Darbietungen.

Jetzt übernahmen einige Nigerianer die Mikrofone und demonstrierten, wie in ihrer Heimat gerappt wird. Dann forderten die Afrikaner die zurückhaltenden Pakistani heraus, die ebenfalls mit ihnen in der Halle leben.

Es war dann Christian, um ihn nur bei seinem Vornamen zu nennen, der andere Töne anschlug. Er sang ein geistliches Lied — mit einer Stimme, die einem Kirchenchor gut tun würde.

Sie ist angesichts des Verlaufs der Veranstaltung verblüfft. Weil genau dieser Fall eingetreten ist, gibt es gleich am kommenden Freitag, 17 Uhr, eine Fortsetzung des Hallentreffs. Alle Mitwirkende des Kinder- und Jugendferienprogramms haben sich noch einmal mit der Jugendbeauftragten Franziska Mäntele getroffen, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen. Jetzt ist die Zeit, den Wintermantel aus dem Dachbodenschrank zu holen und den Vorrat an leckeren Tees zu überprüfen.

Damit man sich vielleicht noch mal die besten Momente des Sommers in Erinnerung rufen kann. Fürs Schuttertal geht das besonders bequem, denn acht Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren hatten während des Jugendferienprogramms ein Lahrer Tonstudio in Beschlag genommen. Heraus kam ein musikalisches Loblied auf ihr heimatliches Schuttertal. Dieses hat die Runde gemacht auf Youtube. Beide spielen seit sechseinhalb beziehungsweise fünf Jahren Akustikgitarre in einer Freizeitmusikgruppe.

Auch Milena Geiger ist an diesem Abend gekommen. Im Video reiht sie sich ein bei den Sängerinnen. Und Eva Schuhmacher ist damals einfach so mitgekommen.

Möglich gemacht und organisiert hat das die Jugendbeauftragte Franziska Mäntele. Ein Aufruf im Ortsblatt und gleich hatten sich eine ganze Menge Jugendliche gemeldet. Acht Jugendliche haben Schuttertal am Ende ein modernes Loblied geschenkt. Ob Mäntele schon wieder Ideen hat für die nächsten Sommerferien? Bunt und heiter wird das kommende Kinder- und Jugendferienprogramm für Schuttertal sicherlich wieder werden. Schon für sich allein darf der Lahrer Stadtpark als kleines Kunstwerk bezeichnet werden.

Zahlreiche Werke regionaler Künstler wurden mit stimmungsvoller Beleuchtung in Szene gesetzt. Unzählige Skulpturen galt es an den Wegen und auf den Plätzen des Parks zu entdecken. Gemälde verschiedener Künstler verwandelten die Orangerie und das Weinstüble in kleine Galerien. Ob im Musikpavillon oder in der Marktgasse, der Applaus der begeisterten Besucher war den Musikern immer sicher.

Beeindruckend stellten sie auf der Bühne des Musikpavillons ihr tänzerisches Können unter Beweis. Leisere Töne waren bei der Lesenacht im Weinstüble angesagt. Danach bot sich die Gelegenheit, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen.

Auch beim gemütlichen Bummel durch die kleine Marktgasse gab es viel zu entdecken. Neben Kunst und Kultur brauchte sich natürlich auch die Kulinarik an den zwei Veranstaltungstagen nicht verstecken.

Waren es anfangs eisgekühlte Getränke, Cocktails und köstliches Eis, die sich als wahre Renner erwiesen, konnten zu späterer Stunde, als es etwas abkühlte, auch Mediterranes, Gegrilltes und Belegtes an den Ständen auf der Piazza bei den Besuchern punkten. Dabei haben sie mehr als Menschen ein abwechslungsreiches Abendprogramm geboten. Der Bürgermeister freute sich, dass man erneut jungen Talenten die Möglichkeit geben könne, ihr Können der Öffentlichkeit vorzustellen.

Es sei ihnen wichtig, immer wieder etwas Neues auszuprobieren, sagten die Musiker, wofür auch ihr Bandname stehe. Die sechsköpfige Band — die Jungs sind zwölf bis 15 Jahre alt — probt seit zweieinhalb Jahren zusammen und hatte vor Rust schon etliche Auftritte, zum Beispiel im "Schlachthof" Lahr bei "Bands live on stage".

Auch wenn der Versuch, Gitarre auf der Abfalltonne zu spielen fehlschlug, überzeugte die Band mit klarem Sound und einer gelungenen Musikauswahl. In Gengenbach und Umgebung kennt sie mittlerweile jedes Kind. Neben Coversongs spielte die Gruppe auch eigene Kompositionen und zeichnete sich dabei durch den zweistimmigen Gesang der Frontsängerinnen aus.

Das überzeugte auch das Publikum und die fünfköpfige Jury, die aus zwei Musikpädagogen der WRS Rust sowie drei musikalisch versierten Gemeindevertretern bestand. Zu vorgerückter Stunde ehrte Klare die Sieger. Der erste Preis, dotiert mit Euro, ging an "Temmsdayl". Den zweiten Platz erspielte sich "R. Der "Summer in Rust" wird mit zwei Veranstaltungen fortgesetzt: Auch Bürgermeister Kai-Achim Klare war begeistert.

Wie schon beim ersten Schülerbandcontest führte Patrick Lehmann durchs Programm und verkürzte die Wartezeit mit seinen Liedern.

Jede Schulband hatte eine halbe Stunde Zeit für ihren Auftritt und konnte dabei auch eigene Titel präsentieren. Gegen 22 Uhr war es endlich soweit, das Daumendrücken der mitgereisten Fans hatte ein Ende. D, den dritten Platz teilten sich "We taste like music" und "Hier könnte ihre Werbung stehen". Sieger wurde "The Avenues", eine Band aus Gengenbach. Anfangs ist das Publikum noch etwas skeptisch, als "The Avenues" auf die Bühne kommen.

Bei der ersten Band, "Eagles", hatten die Schüler jedes Lied mitsingen können, jetzt können sie nur zuhören.

Was dann kommt, ist unerwartet genial. Durch plötzliche Taktwechsel und perfekte Zweistimmigkeit sind die Songs interessant, die Animation des Publikums scheint dabei wie von selbst zu laufen.

Unglaublich professionell stehen die Zwölf- bis Jährigen auf der Bühne und spielen Musik, die im Radio durchaus positiv auffallen würde. Der erste Preis, die Aufnahme eines Songs im Tonstudio, könnte sich in diesem Fall besonders lohnen; gesponsert ist der von Uniqueopia.

Damit ist die Gruppe Sieger des siebten "Battle of the Schoolbands". In diesem Jahr sei es schwer gewesen, überhaupt sechs bereitwillige Gruppen aufzutreiben, kaum zu vergleichen mit den acht Bands der letzten Jahre. Auch das Modell der letzten Jahre — die Bands bewerteten sich zusammen mit ihren Band-Lehrern gegenseitig — wurde durch die Jury ersetzt. Gross erhofft dadurch mehr Objektivität und Fairness.

Dass nur Werkreal- und Realschulbands teilnehmen, sei Absicht. Sonst wäre der Wettbewerb durch die älteren Gymnasiasten verzerrt: Musik verbindet bekanntlich über Länder und Sprache hinweg, und auch das Alter spielt bei der Musik keine Rolle. Es wäre schön, wenn sich neue Kontakte ergeben und eine kleine unbekannte Band aus Lahr zum Beispiel auch in Karlsruhe spielen könnte und umgekehrt", meinte Monika Goehrke. Falls sie doch mal das Glück haben, andernorts zu spielen, kommen wenige Besucher, da die Band ja nicht bekannt ist.

So kam es am Samstagabend zum Musiker-Treffen mit drei Bands, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Die jungen Musiker im Alter von zwölf bis 18 Jahren wurden als die Stars von Morgen angekündigt und hielten, was sie versprachen: Auf dem ehemaligen Roth-Händle-Areal in Lahr stehe ein professioneller Proberaum zur Verfügung und auch die bereitgestellten Instrumente können autodidaktisch erlernt werden. Auf die Frage was sie auf die Bühne treibt, sagt "Entropy House": Wie kommt es, dass eine Nachhilfeschule ein Benefizkonzert für das gemeinnützige Jugendmusikwerk Baden organisiert?

Da muss schon einiges zusammenkommen, dass so ein Projekt umgesetzt werden kann — und dann auch noch auf einen beachtlichen Zuspruch trifft. Die Geschichte, wie es zu dem Konzert am Samstagabend im Stiftsschaffneikeller kam, ist geprägt von Zufällen, wie sie in einer kleinen Stadt wie Lahr gar nicht so selten sind. Pat West und die befreundete Band Shardless proben bei den Schartels im Keller — nicht immer zur Freude der Nachbarn, aber Proberäume für junge Bands sind eben nicht leicht zu bekommen.

Eben weil die beiden Bands wissen, wie schwer es gerade für ganz junge — und laute — Musiker ist, Probenräume zu finden, womöglich musikalisches und technisches Equipment und vielleicht sogar noch ein paar Tipps von erfahrenen Musikern, wollten sie die Initiative "Jugendmusikwerk Baden" unterstützen, die genau das bietet.

Areal ehemalige Roth Händle zur Verfügung stellt und die Bands auch musikalisch und pädagogisch begleitet — alles ehrenamtlich. Mit "Relax another day", einer ehemaligen Schülerband aus Friesenheim, und "Rock Rebels", einer ehemaligen Schülerband aus Mahlberg, traten im Vorprogramm zwei Bands auf, die von diesem Angebot profitieren.

Zur musikalischen Förderung kommt beim Jugendmusikwerk allerdings noch eine Facette, die für Kerstin Schartel gerade in diesen Tagen besonders wichtig ist: Und nicht zuletzt sind einige derer, die da am Samstagabend auf der Bühne abrockten auch ehemalige Schüler der Schülerhilfe.

Im Mittelpunkt stand die Musik, und schon die jüngsten unter den Musikern heizten dem Publikum ganz gut ein und bewiesen ein beachtliches Niveau. Ein wenig wie in alten Zeiten fühlte mancher Besucher sich im Stiftsschaffneikeller, in dem die Lahrer Rockwerkstatt ihre Anfänge genommen hatte. Dass sie die Eintrittsgelder aus dem Benefizkonzert der Nachwuchsarbeit mit jungen Bands spenden, fand Anerkennung unter den vielen Gästen.

Der Sound der Band, die sich vor vier Jahren neu formiert und einen ganz anderen Stil angenommen hatte, wechselte zwischen einer härteren Gangart und melodiösen Klängen. Die Band existiert seit zwei Jahren.

Auftritt bei der Aktion war für die Bands Ehrensache. Allen gemeinsam war, dass sie die Gage zugunsten des Jugend-Musik-Werks spendeten. Auch der freiwillige Eintritt ging an die Initiative auf dem Zeitareal. Gerry Cole, der Sänger von "Shardless", unterrichtet dort. Dazu war das Publikum eine bunte Mischung.

Es waren nicht nur die Gothic- oder Metalfans dabei, sondern auch Musikliebhaber andere Genres sowie ältere Gäste. Sie alle einte, dass sie bewusst ein Zeichen für Tolerenz setzen wollten.

Im Keller seiner ehemaligen Schule in Friesenheim hat der mittlerweile Jährige schon vor Jahren einen Proberaum für die von ihm betreuten Nachwuchsbands eingerichtet. Kahn versteht sich dabei nicht als Konkurrent zur klassischen Musikschule. Er fördert und unterstützt autodidaktisch agierende Bandprojekte, stellt Instrumente und Tontechnik, steht den jungen Nachwuchsmusikern als Mentor zur Seite. Auf rund Quadratmetern ist dort ein professionell eingerichtetes Tonstudio entstanden, in dem mittlerweile ein halbes Dutzend Bands proben.

Bis vor ein paar Wochen hat keiner von ihnen daran gedacht, einen eigenen Song zu schreiben. Marco und die Band haben dann den Soundtrack entworfen. Gezeigt wird wie Gewalt entsteht. In drei Spielsequenzen kommt das jeweilige Opfer immer ums Leben, in einer Wiederholung der Szene greifen die jungen Musiker ein, stellen sich beherzt an dessen Seite.

Das noch kurz vor Toresschluss eingereichte Video hat es in der Juniorklasse bis 17 Jahre unter die besten vier geschafft.

Der Auftritt war so gesehen ein mutiger und für das Duo auch ermunternder Anfang. Die Formation "Relaxe another Day" trat hier als Quintett auf. Müller und Eckehard F. Ficht, dem Initiator der Zeit-Stiftung. Hier war "Szene2wei" beteiligt. Die Tanzgruppe gestaltete auch den sonntäglichen Gottesdienst mit. Das Zeit-Areal möchte Menschen verbinden. Das funktioniert mittels Kultur, Kunst oder Musik und geht auch durch den Magen.

Am Samstag und Sonntag, Oktober, stellen sich verschiedene Initiativen und Gruppen im und um den Industriehof vor. Das Projekt "Szene2wei — inklusive Tanzkompanie" möchte ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung schaffen.

Mittels Tanz will das Duo Menschen mit Handicap zusammenbringen. Es erklärt seine Idee so: Das "Rührwerk" funktioniert bereits gut wir haben berichtet. Müller und Eckehard Ficht das Programm. Diese Vorführungen werden am Samstag um 14 und um 16 Uhr wiederholt. Um 15 Uhr wird "Spielfeld" erneut gezeigt. Das "Kaffeewerk" bietet samstags und sonntags verschiedene Sorten an. Kinder können sich ab 15 und ab 17 Uhr als Pizzabäcker versuchen. Zischen 14 und 17 Uhr gibt es ein Malatelier für die jüngeren Besucher.

Um 14 und um 18 Uhr startet "Chair-Affair". Zwei Tage der offenen Tür auf dem Zeit-Areal bieten am Für Projekte, die Integration und Inklusion betreiben und befördern. Es geht um gemeinsame Arbeit, um geteilte Freizeit. Müller und Stiftungsgründer Eckehard Ficht. Dabei geht es darum, dass Inklusion mit Kommunikation beginnt — Teilhabe gelingt nur, wenn die Verständigung gelingt.

Zu diesem Thema wird es an beiden Tagen zudem Vorträge geben. Es waren Spendenwillige gekommen, darunter 22 Erstspender. Wie eine Blutspende abläuft, zeigt übrigens ein Video, das die Jugendlichen auf Youtube hochgeladen haben. Wer danach noch wollte, konnte sich am Kuchenbüfett bedienen. Der nächste Blutspendetermin in Mahlberg ist am Wobei es in Deutschland sogar Schulen gibt, an denen seit mehreren Generationen die Schüler ohne jegliche Musik auskommen mussten — Musikerzieher verzweifelt gesucht.

Von der unzureichenden Ausbildung der Botschafter für Klänge und Rhythmus für unsere Jüngsten wollen wir gar nicht erst reden. Der engagierte Musiklehrer steht meist mit dem Rücken zur Wand, wenig Möglichkeiten, geringe Ausstattung, wenig Zeit — bleibt den Kids nur die Freizeit und das private Angebot, was dann aber meist nicht gerade wenig Geld kostet.

Musik — teures Hobby für Besserverdiener? Doch was die Profis dann mit den Kids erleben, wirft Fragen auf und regt an zur Diskussion. Lokale Basis des Bundesprogramms ist unter anderem die Pegasus-Jugendhilfe mit angrenzender Fachschule in Schutterwald. Künstler und Erzieher staunen dort nicht schlecht über die Kommentare der hier betreuten Kids: Anlass für eine Befragung bei Initiatoren, Mitstreitern solcher und benachbarter Initiativen: Leider streichen Kommunen wie Willstätt die Talentförderung auf ein Minimum.

Wir haben mit den Kindern von Asylanten in Brennpunktschulen im Ortenaukreis im Auftrag des Landratsamtes erfolgreich gearbeitet, das positive Ergebnis konnte man beim Internationalen Fest in Offenburg im letzten Sommer sehen und hören. Das aktive Musizieren bedeutet eine gute Ergänzung für den Musikunterricht, was viel mehr gefördert werden müsste. Gemeinsam zu arbeiten, um Ziele zu erreichen, sowie die daraus entstehende Kameradschaft, fördern den Teamgedanken.

Gibt man Jugendlichen den Freiraum, sich zu entfalten, ist man immer wieder überrascht, welche tollen Talente da zum Vorschein kommen. Neben der Begeisterung der Kids trägt die Praxis auch zur Persönlichkeitsbildung bei, das Selbstbewusstsein wird gesteigert, die sprachliche Entwicklung und der Umgang mit der Stimme geschult — gerade auch bei Schülern mit Migrationshintergrund.

Unsere bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit künstlerischen Profis beim "Grenzenlos"-Projekt sind hervorragend, weshalb wir dieses kreative Handwerk nun auch in die Ausbildung unserer Heim- und Jugenderzieher aufnehmen.

Wir sollten dringend bei der Vielzahl anwachsender Probleme, wie Gewalt, Drogen, Traumatisierungen und mangelnde Integration von In- und Ausländern auf die Möglichkeiten kultureller Kommunikation setzen. Musik schafft Verständigung und kann helfen und heilen.

Popularmusikförderung in der kulturellen Kinder- und Jugendbildung, wie auch in der Breiten- und Nachwuchsförderung, wurden bislang bundesweit kaum berücksichtigt, daraus ergibt sich demzufolge enormer Bedarf. Endlich kann wieder geprobt werden.

Jeden Montag von Allerdings hatte der Wasserschaden auch das technische Equipment zerstört. Marco-Sharif Khan, der seit seinem Schulabschluss vor 15 Jahren die Friesenheimer Schülerbands musikalisch und auch darüber hinaus betreut, machte aus der Not eine Tugend und mietete sich im Zeitareal in Lahr ein, um ein ganz neues Studio aufzubauen.

Erleichtert wurde ihm diese Entscheidung durch die Zusage von R. Drei Auftritte stehen demnächst an, weshalb die Band auf die Wiederaufnahme des Probenbetriebs auch richtig hingefiebert hat. Auf ehrenamtlicher Basis sollen hier neben der eigenen Bandarbeit auch verstärkt junge Bands betreut werden. Herr Khan, was hat sich in den vergangenen Monaten getan? Das Wichtigste ist wohl, dass das Finanzamt Lahr dem Verein, den wir im Januar gründen wollen, die Gemeinnützigkeit anerkannt hat. Deshalb legen wir jetzt richtig los mit dem Ausbau der Räume, damit im Januar auch der Betrieb starten kann.

Wir sind ein Freundeskreis von Musikern, die gerne etwas von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen an Jugendliche weitergeben wollen. Sozialarbeit mit Musik, wenn Sie so wollen. Aber die Musik und das Engagement für die jungen Nachwuchsbands bringen eben auch unterschiedliche Charaktere zusammen.

Und darum geht es ja bei diesem Projekt, dass Jugendliche aus verschiedenen Schulen, mit unterschiedlichem familiärem Hintergrund, über die Musik zusammenfinden. Ganz nach der Devise "gemeinsam statt einsam". Wir haben etwa Quadratmeter.

Den Ausbau bezahle ich. Es gibt allerdings auch viel Unterstützung von Firmen. So hat mir zum Beispiel die Firma Sonatech die ganzen Akustik-Dämmplatten für den Ausbau zur Verfügung gestellt, das Musikhaus Thomann gewährt uns Sonderkonditionen — es sind einige, die das Projekt gut finden und gerne unterstützen.

Der Grundstock der Finanzierung war das Geld, das die Versicherung nach dem Wasserschaden in der Friesenheimer Realschule ausbezahlt hat — das aber reicht natürlich bei weitem nicht aus, um die Räume hier auszustatten, da der Schaden wesentlich höher liegt. In Friesenheim haben sie ja bislang die Band-AG geleitet.

Wird dieser Kontakt bleiben? Aber ob es dann eine Kooperation gibt, ist noch offen. Jugendliche, die gerne in einer Band spielen wollen. Wenn sie schon ein Instrument spielen, prima. Wenn nicht, finden wir was. Wenn es kleine Gruppen sind, ok, wenn sich jemand Einzelnes meldet ist das aber auch in Ordnung — über die Musik lernt man sich kennen.

Wie wertvoll hingegen wird jetzt das Leben, die Gemeinsamkeit, der Augenblick. Dank moderner Medizin werden die Heilungs- und Überlebenschancen bei Herzfehlern immer besser. Oftmals können die Kinder ein fast normales Leben führen. Das ist für Familien, die von heute auf morgen aus ihrem Alltag geworfen werden, ein kleiner Lichtblick am Horizont.

Hannover, im April Nur zu gerne nutze ich jede Gelegenheit, das lebendige Treiben in der Malschule unserer Kunsthalle zu beobachten. Gesunde und fröhliche Kinder, die mit viel Fantasie malen, basteln und experimentieren. Sie lernen sich selbst, ihre Fähigkeiten und ihre Mitmenschen besser kennen. Wie wunderbar, dass sich Menschen wie Ira und Jörns Thorsting, die ich seit Jahren kenne und schätze, aufgrund ihrer Lebenserfahrung mit vielen schönen Ideen für das Wohl kranker Kinder und ihrer Familien einsetzen.

Dank des medizinischen Fortschritts erreichen heute die meisten herzkranken Kinder das Erwachsenenalter. Bei unseren jungen Patientinnen und Patienten ist es aber nicht allein mit der medizinischen Versorgung getan.

Gerade die Kleinsten in unserer Gesellschaft brauchen auch im Krankenhaus ihre gewohnten Bezugspersonen und eine besondere Betreuung. Philipp Rösler, ist ein besonderer Anlass, für die Ziele des Vereins zu werben. Für die Feierstunde am 5. Mai hätten sich die Verantwortlichen keinen besseren Ort als die Medizinische Hochschule Hannover aussuchen können.

Die Medizinische Hochschule Hannover hat wie kaum eine andere Einrichtung dazu beigetragen, dass in den letzten 30 Jahren die Überlebenschancen betroffener Kinder immer weiter gestiegen sind. Bernd Strauch Ratsvorsitzender und 1. Ich habe die Kleinen Herzen und ihre Aktivitäten seit ihren Anfängen beobachtet und immer gerne bei Aktionen mitgemacht.

Zuletzt bei einem Konzert im Jazz Club Hannover. Ich danke ihm für sein Engagement. Der Start ins Leben ist für Neugeborene mit einem Herzfehler nicht leicht.

Zwei von drei kleinen Patienten hätten ohne Behandlung keine Überlebenschance. Für die betroffenen Familien ist das dennoch sehr belastend. Denn das Herz ist wie kein anderes Organ sehr eng mit der Vorstellung von Leben und Gesundheit verknüpft.

Das mag ungewöhnlich sein, fällt aber nicht schwer, denn beide, Künstler wie Kardiologen, sind dem Bild verpflichtet: So beflügelt die Seelenverwandtschaft zwischen Künstlern und Kinderkardiologen dieses schöne Projekt. Die ehrenamtlichen Mitglieder der beiden Gruppen habe keine Mühe gescheut, diese Aktion für den guten Zweck zu planen und zu realisieren.

Diese drei kurzen Worte umschreiben sehr prägnant und kraftvoll meine Intension, als mir die Idee dieser Benefiz-Kunstausstellung das erste Mal durch den Kopf ging. Lange Zeit war es für mich als Künstler die alleinige selbst gestellte Aufgabe, Kunst zu schaffen und diese später einem breiten Publikum näher zu bringen.

Plötzlich aber sah ich meine Tätigkeit durch eine schwere Herzerkrankung jäh unterbrochen. Dieser Umstand und meine tief greifenden Erlebnisse dieser sehr schweren Zeit lösten in mir ein komplettes Umdenken aus. Ein Aufruf an befreundete Künstler weltweit, Kunstwerke für dieses Benefiz-Kunst-Projekt zu spenden, löste eine ungeahnte Welle der Spendenbereitschaft aus. Viele unterschiedliche Kunstwerke, teils von weltweit anerkannten, erfolgreichen und prämierten Künstlern, kamen zusammen.

Diese sind nun in einer interessanten Ausstellung zu betrachten und für den guten Zweck zu erwerben. Ich wünsche der Veranstaltung einen guten Verlauf und für die herzkranken Kinder eine hohe Unterstützung durch den Verkauf der Kunstwerke.

So finden Sie uns in der MHH. Kardiologie und Intensivmedizin - Päd. Thomas Breymann, Bereichsleiter Kinderherzchirurgie - Päd. Was wird aus ihnen? Der Medizinsoziologe Ramazan Salman 2. Aber, wie es nun mal so ist: Unter einer rauen Schale findet man oft einen weichen Kern.

Bei ihrem Jubiläumskonzert in Springe ging nicht nur der Bierkrug rum, sondern auch ein Sparschwein. Go raibh maith agat, folks! März im Dionysos in Springe. Zu den Gästen des Abends zählte auch Roger Hische re. März Pünktlicher Umbaustart!

Und in einem Jahr wird die gesamte Ebene mit der Station 68a umgebaut sein. Viele Highlights, und der Jazz Club Hannover rockte! Aber dann stahl ausgerechnet die Jüngste allen alten Hasen die Show!

Februar Über die Sprach-Barriere! Die MHH besitzt weltweites Renommee. Das bedeutet aber auch, dass Kranke aus vielen Ländern kommen, um in Hannover behandelt zu werden. Junge Patienten aus der Türkei und aus arabischen Staaten werden hier ebenso operiert wie Kinder aus Russland oder Albanien.

Oft werden sie von ihren Eltern begleitet, und die wollen natürlich wissen, wie es um ihre Kleinen steht. Patientengespräche sind nötig, Formulare müssen ausgefüllt werden. Ängste, auf die angemessen reagiert muss! Nicht immer steht ein Arzt oder eine Pflegekraft bereit, die Arabisch, Türkisch, Russisch oder eine andere Sprache beherrschen. Als Geschäftsführer des EMZ gründete er den ersten medizinischen Dolmetscherdienst in Deutschland und bildet bundesweit Migranten zu medizinisch versierten Dolmetschern für das Gesundheitswesen aus.

Der Dolmetscher-Dienst kommt aber nicht nur den ausländischen Patienten und ihren Familien zugute: Der ganze Tagesablauf auf den Kinder-Herzstationen wird ruhiger. Die wollen wir jetzt auf die ausländischen Familien ausdehnen. Das aber setzt zunächst einmal das Verstehen ihrer Sprache voraus.

Januar Höchst ritterlich! Spende eines Blue Knights zugunsten herzkranker Kinder. Und dazu gehört nun einmal die Mildtätigkeit.

Das haben die "Kleinen Herzen" schon mehrfach in Form von Spenden erlebt. Nun kam mehreres zusammen: Eigentlich ein Grund, der ganzen Versammlung "ordentlich einen auszugeben".

Wir sind bei den Blue Knights! Ja, so sans, die oiden Rittersleut! Der Verein freut sich über die ritterliche Spende und bedankt sich mit einer Einladung zum Benefizkonzert. Da setzt sich Hannovers 1. Natürlich auch mit dabei:

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